Digitale Inhalte online verkaufen mit elopage – so einfach geht´s [Testbericht]

elopage

Was macht man, wenn man digitale Inhalte erstellt hat und diese gern verkaufen möchte? Ein eigenes Shopsystem aufsetzen oder ein teures kaufen und installieren? Ziemlich viel Geld für Design, Programmierung, Schnittstellen und Payment-Lösungen ausgeben? Das macht keinen Sinn. Wer E-Books, Musik, Hörbücher, Fotos und ähnliches einfach online verkaufen möchte, sollte sich mal den Anbieter elopage ansehen. Ich habe die Plattform für euch mal unter die Lupe genommen und berichte hier Vorteile und Nachteile des Anbieters. 

 

Was ist elopage?

Bei elopage handelt es sich weniger um ein Shopsystem im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um eine Plattform, die es ermöglicht, ein Shop-Profil zu erstellen, um mit dem Verkauf digitaler Produkte online Geld verdienen zu können . Über dieses Shop-Profil können schließlich digitale Inhalte an Endkunden verkauft werden.

Die elopay GmbH hat seinen Sitz in der Hauptstadt. Ursprünglich konzentrierte man sich bei elopay auf die Entwicklung von Payment-Lösungen. Daraus entstand unter anderem die App elopay, die man als Geldtransfer-App unter Freunden kennt. elopage hingegen ist eine Weiterentwicklung des Angebots in Richtung „Verkauf von digitalen Inhalten“ und richtet sich vielmehr an Fotografen, Musiker, E-Book-Autoren und auch Blogger, die Inhalte online verkaufen wollen.

So funktioniert elopage

Bereits beim Besuch der Seite merkt man recht schnell, dass hier viel Wert auf Einfachheit gelegt wurde. Hat man sich entschieden, seine eigenen digitalen Inhalte über elopage anzubieten, ist der erste Schritt der Anmeldung die Sicherung eines eigenen Profilnamens. Den gibt man einfach ein und testet, ob dieser schon vergeben ist. Ist der Name noch zu haben, klickst du einfach auf „Hol dir deine Seite!“.

elopage

Danach geht es mit ein paar Anmeldedaten weiter. E-Mail, Passwort, Vorname, Nachname und natürlich der Firmenname (sofern man elopage gewerblich nutzen möchte) gehören dazu. Kurz die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzrichtlinie gecheckt und bestätigt und schon kann es mit „weiter“ auch weitergehen.

Damit auch rechtlich beim Verkauf alles seine Richtigkeit hat, musst du im Anschluss noch ein paar weitere Infos zu deinem Unternehmen und natürlich Informationen zu deinem Konto eingeben. Hierzu gehören auch Angaben, was genau du zukünftig über elopage verkaufen möchtest.

Du kannst dazu aus folgenden Möglichkeiten wählen:

  • Filme / Videos
  • Musik
  • Bilder, Comics, Illustrationen
  • E-Books und Hörbücher
  • Texte, Anleitungen und Kurse
  • Software und Produktschlüssel

Ist das erledigt, kannst du auch schon direkt damit starten, dein öffentliches elopage-Profil zu bearbeiten und Produkte einzustellen, die du verkaufen möchtest.

Dazu landest du in einer Art „Dashboard“, das wie in folgendem Screenshot aussieht.

elopage Dashboard

Wenn du viele Produkte aus unterschiedlichen Bereichen anbieten möchtest, kann es sich lohnen, Produktgruppen anzulegen und den Produktgruppen schließlich einzelne Produkte hinzuzufügen. Unter „Profil bearbeiten“ kannst du eine eigene Beschreibung eingeben, ein Profilbild einstellen und einige Links zu den Profilen deiner sozialen Netzwerke hinterlegen.

So stellst du digitale Produkte bei elopage ein

Das Einstellen der Produkte ist für mein Empfinden ziemlich einfach gehalten – zumindest kenne ich das von anderen Anbietern durchaus komplizierter ;-).

Du wählst einfach eine Produktgruppe aus, gibst deinem Produkt einen guten Namen, fügst Bilder und Videos ein, schreibst eine Produktbeschreibung, die informativ ist, vergibst einen Preis und klickst dann einfach auf „weiter“ und dein Produkt wird erstellt.

elopage produkt erstellen

Stellt sich nun noch die Frage: wie kommt der Käufer dann an das E-Book? Ganz einfach. Im nächsten Schritt lädst du die Inhalte hoch, die der Kunde erhält, wenn er den Kauf abgeschlossen und das Produkt bezahlt hat. Den Upload kannst du vom PC, aus vorhandenen Dateien oder der Dropbox vornehmen.

Dann klickst du auf „Speichern“ und fertig ist dein digitales Produkt, das zum Verkauf bereit steht. Du kannst dir nun noch aussuchen, wie genau dein „Kaufen“-Button aussehen soll. Den passenden Code dazu kannst du dann kopieren und auf deinen gewünschten Seiten per HTML einbauen. Oder du kopierst dir einfach den Link zu deinem elopage-Produkt und verteilst diesen im Netz.

Übrigens: Unter dem Punkt „Badges“ kannst du dir noch viele weitere Badges erstellen, um deine Produkte zu bewerben. Wenn Du Deine Produkte bei Facebook und in anderen sozialen Netzwerken teilen möchtest, nutzt Du ganz einfach den vorgegebenen Link unter „Link:“ – oder eben den Link zu Deinem elopage-Shop.

Testprodukt elopage

Wie sieht es mit den Rahmenbedingungen aus?

Es gibt natürlich noch ein paar Rahmenbedingungen, die Du Dir unbedingt anschauen solltest. Das sind einerseits der rechtliche Rahmen und andererseits auch die Funktionalität. Wer in Deutschland online Produkte verkaufen möchte (und dazu zählen auch digitale Produkte), muss allerhand Vorschriften beachten. elopage macht es den Verkäufern relativ einfach. Für das „rechtliche Drumherum“ ist gesorgt. Wie auch im Hilfebereich nachzulesen ist, stellt elopage jedem Verkäufer standardisierte und allgemein nutzbare AGB, sowie Widerrufsbelehrung, ein Impressum und einen Kundendienst zur Verfügung. Du kannst selbstverständlich aber auch eigene AGB und rechtliche Dokumente einfügen.

Auch in Richtung Bezahlmethoden ist das Angebot soweit okay. Aktuell werden Kreditkarten wie VISA und Mastercard und auch das Paypal-Bezahlverfahren akzeptiert. Super wäre es natürlich, wenn auch Lastschrift oder das Bezahlen per Rechnung möglich wären.

Was kostet elopage?

Von der Registrierung bis hin zum Einstellen der Produkte ist elopage absolut kostenfrei. Das ist natürlich ein absoluter Pluspunkt. Kosten entstehen erst dann, wenn du tatsächlich etwas über elopage verkaufst. Aktuell fällt eine Gebühr von 0,25 Euro plus eine Provision von 5% des Verkaufspreises je Transaktion an. Das ist soweit okay.

Kostet dein Produkt beispielsweise 19,90 Euro und du verkaufst es über elopage, berechnet elopage dir dafür 0,25 Euro Transaktionsgebühren und 5% = 0,99 Euro Provision. Von den 19,90 Euro bleiben dir dann also noch 18,66 Euro, was ich vollkommen okay finde.

Fazit

Mir gefällt elopage aus mehreren Gründen sehr gut. Es ist einfach gehalten und auch für nicht-online-Profis einfach zu handhaben. In meinem Test funktionierte alles reibungslos und nahezu selbsterklärend. Wenn man also auch kurzfristig mal digitale Inhalte online verkaufen möchte, geht das mit elopage definitiv schnell. Was ich mir wünschen würde, wäre ein größeres Angebot der Bezahlmethoden für meine Kunden.

Ebenfalls fair finde ich die Kostenstruktur. Es fallen keine Grundgebühren an, wenn man noch nichts verkauft hat. Kosten entstehen also erst dann, wenn man Produkte über elopage verkaufen konnte. Ob du also nur ein oder eine Handvoll E-Books oder vielleicht 50 richtige gute Fotos online verkaufen möchtest, kannst du heute noch damit beginnen und deinen elopage Online Shop erstellen.

Was sagt ihr zu elopage? Wäre die Plattform eine Option für euch, um dort eure Inhalte anzubieten?

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2 Kommentare zu Digitale Inhalte online verkaufen mit elopage – so einfach geht´s [Testbericht]

  1. Ich selber nutze die Shopfunktion, da es sehr einfach einzurichten und auch schnell einsetzbar ist … auf Webseiten, Blogs …

    Alles im allem eine super IDEE ;-)

    Schöne Grüße aus der Hanse- und Baumkuchenstadt Salzwedel
    Steffen Gorges |SGorges.info – Internetdienst|

  2. Kann man dort auch englische/amerikanische PLR ebooks einstellen, für die ich alle Rechte besitze? Die Bücher werden von mir modifiziert (Titel, Inhalt, Author). Wie sieht das hiermit aus? Hat jemand Erfahrungen damit?

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