Energie sparen im Home Office – 3 Tricks

Strom Sparen im Home Office

Es ist noch gar nicht so lange her, da ging es hier in einem Beitrag um das Energieeffienzmanagement im Hinblick auf StartUps, kleine bis große Unternehmen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Hinblick auf Energie von produzierenden und Dienstleistungs-Unternehmen. Das Fazit lautete: Energie benötigt heute so ziemlich jedes Unternehmen und ein Unternehmen, das vornehmlich aus einem Büro heraus agiert, muss nicht unbedingt weniger auf ein gutes Energiemanagement achten als ein produzierendes Unternehmen. 

Nun ist es so, dass viele Leser von onlinelupe.de auch aus dem Home Office heraus arbeiten. Entweder als Selbständige oder als Angestellte. Und auch im Home Office wird Energie benötigt. PC, Notebook, Scanner, Drucker, Telefon & Co. müssen schließlich mit Strom versorgt werden, um zu funktionieren. Hinzu kommt die Wärmeenergie, um Räume zu wärmen oder zu kühlen. Laut einer Studie aus 2014 entstehen 16% des Stromverbrauchs in deutschen Haushalten durch IT-Geräte. Das ist natürlich nicht wenig und kann einen relativ hohen Kostenfaktor ausmachen. Wie auch du im Home Office Energie sparen kannst, zeige ich dir in diesem Artikel.

#1 Augen auf beim Hardware-Kauf

betriebliches EnergiemanagementWer täglich mehrere Stunden vor PC, Notebook und Monitor verbringt, sollte beim Kauf von Hardware ganz besonders genau auf die Energieeffizienz dieser Geräte achten. Rechnen wir mal hoch. Ein normaler Arbeitstag hat 8 Stunden. Das Ganze fünf Mal die Woche macht 40 Stunden pro Woche, in der die Geräte in Betrieb sind. Das multiplizieren wir nun mit durchschnittlichen 222 Arbeitstagen im Jahr (für 2016 252 Arbeitstage abzüglich 30 Urlaubstage) und kommen schließlich auf 1.776 Stunden im Jahr, in denen Notebook/PC und Monitor plus Geräte wie Drucker, Scanner und Schreibtischlampe in Betrieb sind.

Der erste Blick beim Kauf eines neuen Geräts sollte in Richtung Energieeffizienzklasse gehen. Je höher, umso besser für den jährlichen Verbrauch. Entscheidend für den Energieverbrauch eines Notebooks / PCs sind die Komponenten.Wer dazu nicht unbedingt anspruchsvolle Spiele mit PC oder Notebook spielt, braucht im Grunde auch keine HighEnd-Grafikkarte. Das spart nochmal einiges an Energie.

#2 Standby vermeiden

Eigentlich ist es nichts neues. Doch konsequent umgesetzt wird es nicht in allen Haushalten, die Vermeidung des Standby-Betriebs. Auch wenn nur ein kleines Lämpchen am Gerät leuchtet, Energie wird dennoch verbraucht. Um noch ein paar Euro jährlich zu sparen, schalte den Standby-Betrieb einfach aus.

Fahre das Notebook/den PC am Abend vollständig herunter, schalte den Monitor, Drucker und Scanner richtig aus. Sofern du diese Geräte an einer Steckerleiste angeschlossen hast, schalte auch diese aus.

#3 Raumtemperatur messen, um Wärme optimal zu regulieren

Die optimale Raumtemperatur für Büros wird mit ca. 22 Grad Celsius angegeben. Für ein optimales Raumklima spielen auch Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung eine Rolle, das vernachlässigen wir an dieser Stelle aber mal.

Es gibt tolle kleine Raumthermometer* für wenig Geld, die dir dabei helfen, die Raumtemperatur bestmöglich einzustellen. Zumindest bekommst du mit solch einem Thermometer einen guten Eindruck von der durchschnittlichen Raumtemperatur in deinem Home Office. So ist es einfacher die Wärmeenergie zu regulieren und die Heizung bspw. nicht zu weit aufzudrehen.

Ich habe beispielsweise eine Fußbodenheizung in meinem Home Office. Der Nachteil: diese Form der Heizung reagiert meist etwas zeitverzögert. Mit Raumthermometer und einem Blick in die kommende Wetterlage kann ich die Wärme in meinen Räumen jedoch sehr gut vorausschauend einstellen.

Diesen Artikel in deinem Netzwerk teilen..
Share on Facebook0Tweet about this on TwitterPin on Pinterest0Share on Google+0Buffer this page

1 Kommentar zu Energie sparen im Home Office – 3 Tricks

  1. Über die Effizienz und Energieverbrauch einer Hardware habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Das ist echt ein guter Tipp, den ich in der nächsten Zeit beherzigen werde. Spätestens beim nächsten Elektronik-Kauf!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*