Webseiten oder Online Shops übersetzen lassen – 5 Fehler, die man nicht machen sollte

webseite uebersetzen lassen

Die Mehrsprachigkeit von Webseiten und Online Shops ist längst nichts unübliches mehr – vielmehr ist es bereits ein Standard geworden, da die meisten Unternehmen bzw. Online Shops auch in unterschiedlichen Ländern der Welt tätig sind. Doch das Übersetzen von Webseiten und Online Shops birgt auch einige Tücken und ist nicht selten schon im Desaster geendet. Damit dir das nicht passiert, findest du hier 5 typische Fehler, die bei der Übersetzung von Webseiten häufig gemacht werden – die du aber besser nicht machen solltest, um Geldbeutel und Nerven zu schonen. 

1. Die Webseite von Google Translate 1:1 übersetzen lassen

Google Translate ist zwar ein super Tool, aber eben auch nur, solange es sinnvoll genutzt wird. Google Translate kann wahnsinnig viel. Sich aber darauf zu verlassen, dass Google Translate (und natürlich auch andere ähnliche Tools) Webseitentexte korrekt übersetzen, ist ein Trugschluss. Auf der einen Seite übersetzt Google Translate Texte tatsächlich 1:1 und nicht wie es im Sprachgebrauch der fremden Sprache der Fall ist – gleiches gilt für die richtige Grammatik, die eben in allen anderen Sprachen auch mehr ist als eine 1:1-Übersetzung.

2. Standardformulierungen falsch übersetzen

Gleiches gilt für Standardformulieren, die einerseits im Deutschen gängig sind und eben nicht Wort-für-Wort übersetzt werden können. Ebenso ist es anders herum, dass gewisse englischsprachige Formulierungen und Floskeln nicht wortwörtlich übersetzt werden können, ohne dass am Ende vielleicht absoluter Nonsense dabei heraus kommt.

3. Den Text übersetzen lassen, sich aber nicht dafür interessieren von wem

Sucht man nach Dienstleistern und Anbietern, die einem die Webseite übersetzen sollen, sollte man nicht ungeprüft den erstbesten Anbieter auswählen, sondern verschiedene Angebote gut miteinander vergleichen. Ein Aspekt ist beispielsweise, dass es nicht völlig egal ist, wer die Webseite schlussendlich übersetzt.

Englisch ist beispielsweise nicht gleich Englisch. Australier und Amerikaner sprechen, lesen und schreiben ein „anderes“ Englisch als die Briten. Generell gilt hier das sogenannte Muttersprachen- und Ziellandprinzip. Um mit den eigenen Botschaften möglichst nah am Kunden zu sein und dessen Vertrauen zu gewinnen, sollte man dafür sorgen, dass sich dieser auch online wohl fühlt. Dazu gehört die Beachtung der Muttersprache.

4. Die Mehrsprachigkeit der Webseite verstecken

Die beste Übersetzung einer Webseite bringt nicht viel, wenn man sie vor Google und den Kunden versteckt. Sorge also dafür, dass die Sprachauswahl relativ leicht aufzufinden und anzuwählen ist. Gleiches gilt für Google – auch die Übersetzung gehört in den Google-Index und sollte nicht versteckt werden, da es im Ranking doch die ein oder andere Position ausmaausch

5. Sich nicht für das Zielland interessieren – kulturelle Besonderheiten außer Acht lassen

In Punkt 3 habe ich bereits das Muttersprachen- und Ziellandprinzip erwähnt. Gleiches gilt für die Gegebenheiten und Besonderheiten im Zielland. Das können relativ simple Aspekte wie Leserichtung, Sonderzeichen und auch Bildanordnungen sein – aber auch inhaltliche Aspekte, die nicht erwünscht, nicht erlaubt oder nicht gern gesehen sind.

Daher ist es empfehlenswert, sich vor der Übersetzung mit bestimmten kulturellen Besonderheiten des Ziellands auseinanderzusetzen.

Bildquelle: pixabay.com

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2 Kommentare zu Webseiten oder Online Shops übersetzen lassen – 5 Fehler, die man nicht machen sollte

  1. Leider sieht man echt relativ häufig, dass eine Webseite lediglich anhand von Google Translate in mehrere verschiedene Sprachen übersetzt angeboten wird. Das Ergebnis ist absolut unbrauchbar und als Leser fühlt man sich eher veralbert als angesprochen durch solche Maßnahmen. Ich denke für eine saubere Umsetzung mehrsprachigeer Webseiten kommt man um einen professionellen Übersetzer, der bestenfalls Muttersprachler ist, nicht herum.

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