Digitalisierung, Marketing und Social Media in der Wirtschaft [Studie]

Digitalisierung und WirtschaftDass die Digitalisierung unserer Umwelt und unserer alltäglichen „Prozesse“ immer stärker zunimmt, ist ja keine Neuigkeit. PC, Notebook, Tablet und Smartphone sind im privaten Alltag Standard, wobei sich in den nächsten Jahren sicher auch Technologien wie digitale Steuerung von Heizungssytemen (Stichwort: Smart Home) und Streamingdienste fest in unseren Alltag eingliedern werden. Ein ähnliches Bild bietet sich auch in der Wirtschaft. Welche Veränderungen diese Entwicklung mit sich bringt und welche Auswirkungen dies auf verschiedene Wirtschaftszweige haben wird, hat eine aktuelle Studie des Branchenverbandes Bitkom untersucht. 

In jener Studie, die bereits im Jahr 2012 vorgenommen und vor kurzem veröffentlicht wurde, untersuchte man Wechselwirkungen von Beschäftigtenzahlen im Verhältnis zum gestiegenen Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in wirtschaftlichen Bereichen. In der Tat keine einfache Aufgabe.

So hielt man beispielsweise fest, dass die Zahl der Beschäftigten in Deutschland im Jahr 2012 um 1,46 Millionen Personen anstieg. Damit einhergehend entwickelten sich auch das generelle Wirtschaftswachstum samt des Exports positiv.

Allein ca. 95 Milliarden Euro wurden dabei durch Dienstleistungen mit zusätzlicher Wertschöpfung erwirtschaftet. Industrielle Betriebe erzielten im Gegensatz dazu ca. 38 Milliarden Euro, wobei im Dienstleistungssektor, als auch im industriellen Sektor mehr als 1.000.000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Von dieser Entwicklung der Exportzuwächse am meisten profitiert hat, trotz aller Hiobsbotschaften der Branche, die Automobilindustrie. Allein durch die aufgestockte Digitalisierung von Unternehmen und Konzernen konnten zusätzliche 9 Milliarden Euro Gewinn erwirtschaftet werden, dicht gefolgt von der chemischen Industrie.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung in Unternehmen ?

Bereits anhand dieser recht groben Zahlen wird deutlich: die Digitalisierung und damit einhergehend das Internet spielen in den meisten Unternehmen eine wesentliche Rolle.

Allein ca. 48.000 Unternehmen setzten im Jahr 2012 im Hinblick auf ihr Geschäftsmodell voll und ausschließlich auf das Internet.

Wie tief und vielfältig die Digitalsierung in den privaten und wirtschaftlichen Bereich reicht, kann man unter anderem auch in verschiedensten Artikeln bei der Research Newmedia GmbH nachlesen.

Wie geht die Automobilindustrie mit der Digitalisierung und dem Internet um?

In der Automobilindustrie spielen Marken und Image eine sehr große Rolle. So sind perfekt designte Unternehmenswebseiten und professionell geführte Social Media-Kanäle, professionelles E-Mail-Marketing zumindest in dieser Branche absoluter Standard.

Das bedeutet aber auch: als Autohersteller muss man sich etwas einfallen lassen, um die Marke weiterhin zu schärfen, innovativ zu sein und die Zielgruppe weiterhin zu begeistern – und schließlich eben auch Umsatz und Gewinne einzufahren.

So sind Bloggerevents in der Automobilbranche beispielsweise gang und gäbe. Von der Social Media Night Stuttgart berichtete 2013 beispielsweise Carola Wüst unter dem Titel „Das Autombil der Zukunft entsteht im Social Web“ und beschreibt darin u.a. den Wandel der Automobilindustrie im Rahmen der Digitalisierung.

Lebendig, vielseitig und informativ – das müssen Inhalte im Social Web sein. Wie jedoch auch die GfK im Jahr 2013 feststellte, sind die Marktführer der Automobilindustrie nicht gleich immer auch die führenden Marken im Social Web.

Das „Ende der Fahnenstange“ ist in Sachen Kreativität und Experimentierfreude längst noch nicht erreicht. Es wird also im Automobilsektor, als auch in sämtlichen anderen Branchen weiterhin spannend bleiben. 

 

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