4 Anzeichen, dass du dich nicht ausreichend gegen Malware schützt – und wie du es besser machen kannst

Datzensicherheit Malware

Wenn du schon etwas länger hier im Blog mit liest, erinnerst du dich vielleicht noch an meine Malware-Probleme aus dem Jahr 2012, die ich damals hier mit Onlinelupe.de hatte. Erst ein Wechsel des Hostings zu all-inkl* und einige Sicherheitsmaßnahmen haben schließlich den erwünschten Zustand herbeigeführt, dass ich nicht permanent mit Malware-Problemen zu tun hatte. Doch Malware ist nicht nur ein WordPress-, Blogger- oder Webseitenbetreiber-Problem. Malware kann sich auch auf deinem PC, Notebook oder Mac einschleichen und dir echte Probleme bereiten, die dich Nerven kosten werden.

Was ist Malware ?

Malware ist in erster Linie ein Oberbegriff für jegliche Schadsoftware. Das Ziel von Malware ist es, sich ganz unbemerkt und nebenbei in ein System einzudringen und dort Schäden anzurichten. Das „System“ können PCs, Notebooks, MACs, Webseiten & Co. sein. Zur Malware gehören unter anderem Computerviren, Würmer, Trojaner, Spyware, Adware und Backdoors.

Alles Programme, die vermutlich niemand gern auf seinem PC oder auf dem FTP-Server der Webseite gern sehen möchte. Also heißt es, sich angemessen dagegen schützen.

Anzeichen 1: Du hast kein (gutes) Antivirenprogramm für deinen PC / MAC

Das erste und eines der wichtigsten Anzeichen, dass Malware gute Chancen hat, sich auf deinem PC einzunisten ist: Du hast kein vernünftiges und aktuelles Antivirenprogramm auf deinem PC installiert.

Ist dem so, solltest du das dringend nachholen. Ein gutes Antivirenprogramm schützt deinen PC bereits sehr umfassend gegen allerhand Schadsoftware, die Dateien beschädigen, deinen PC lahmlegen oder Daten ausspähen kann. Welche Antivirenprogramme gut geeignet sind, um dich optimal zu schützen erfährst du unter anderem bei was-ist-malware.de.

Ich hatte früher die kostenfreie Antivir-Version installiert, fühlte mich damit aber irgendwann nicht mehr ganz so gut „gesichert“. Auf eine Empfehlung hin, wechselte ich das Antivirenprogramm und bin seither mit avast! ziemlich zufrieden.

Anzeichen 2: Du schützt deinen E-Mail-Account nicht gegen Malware und öffnest jede x-beliebige Mail

Datzensicherheit MalwareEin gutes (meist kostenpflichtiges) Antivirenprogramm schützt nicht nur deinen PC, sondern auch deinen E-Mail-Account vor eingehenden E-Mails, die Schadsoftware im Anhang enthalten oder einen Link enthalten, mit dem du mit einem Klick Malware auf deinen PC ziehst oder wobei Daten über das sogenannte Phishing ausgespäht werden sollen.

Wichtig ist: klicke nicht auf alle und öffne keine Anhänge von seltsam klingenden oder unbekannten Absendern. Jeder kennt diese E-Mails, die einen Gewinn versprechen oder angeblich eine noch nicht beglichene Rechnung im Anhang enthalten. Meist sind diese E-Mails in einem komischen Deutsch geschrieben, enthalten einen Betreff, der Angst oder überschwängliche Freude bereitet („Sie haben gewonnen“, „Offizielle Mitteilung“, „Gewinn Notifikation“, „Dringend Passwort erneuern“ oder „Dringende Rechnung“ oder ähnlicher Murks).

Sehr gern werden auch Mails im Namen von Banken oder Paypal verschickt, die dazu auffordern, das Passwort zu erneuern. Diese Mails kannst Du getrost in deinen Spam- bzw. Junkordner verschieben. Weder Paypal, noch Banken senden Dir solche Mails. Meist erledigt sich das auch durch einen Blick auf den Absender der Mail. Da wird die Mail eben nicht von noreply@paypal.de oder member@paypal.de verschickt, sondern bspw. von noreply@paypaI.com – wobei hier das kleine „l“ von Paypal gegen ein großes „I“ (i) ausgetauscht wurde, um den Anschein zu erwecken, es handelt sich um eine E-Mail von Paypal.

In dieser Hinsicht sind die Hacker leider ziemlich kreativ, um einen in die irre führen zu wollen. Wenn man sich nicht sicher ist, hilft nur noch: das Antivirenprogramm drüber laufen lassen. In der Regel erkennt das Antivirenprogramm solche Mails mit Schadsoftware im Anhang jedoch selbst. Bei sogenannte Phishing-Mails muss man vor allem selbst einen genauen Blick darauf werfen, bevor man klickt.

Anzeichen 3: Du schützt deinen Blog nicht gegen Malware

Anzeichen Nummer 3, dass dein Malware-Schutz nicht ausreichend ist: Du hast auch deinen Blog nicht gegen Malware geschützt. Mit welchen Plugins du das ziemlich einfach tun kannst, habe ich dir hier zusammengestellt. Es sind nur ein paar Minuten Aufwand, um sich später einigen Ärger zu ersparen.

Anzeichen 4: Du sicherst deine Daten nie

Na, gehörst du auch noch zu denjenigen, die nie ihre FTP- und Datenbank-Daten und erst recht nicht die Daten auf PC oder Mac sichern? Ja, die Zeiten kenne ich auch noch :-). Heute gehört das sichern von Daten zu meinen regelmäßigen Aufgaben. Beziehungsweise lasse ich die Sicherungen mittlerweile automatisiert erstellen und lege sie dann einfach nur noch ab.

Es gibt viele Backup-Programme, die deine Daten auf dem PC regelmäßig sichern. Diese kannst du schließlich auf einer externen Festplatte oder auch in einer Cloud ablegen und hast so zumindest immer die Gewissheit: selbst wenn dich mal Malware erwischt, ist der Aufwand der Datenwiederherstellung nicht ganz so dramatisch.

Backups solltest du auch regelmäßig von deinen Webseiten bzw. Blogs machen. Wie das geht, habe ich in diesem Artikel erklärt. In welchen Abständen du deine Backups automatisiert erstellen lässt, bleibt dir überlassen. Ich empfehle aber mindestens wöchentliche Sicherungen.

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