Den richtigen Hoster finden – 5 Tipps, wie das gelingt

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Den Traum von der eigenen Website kann man heute ziemlich schnell umsetzen. Etliche Homepage-Baukästen oder auch CMS wie WordPress & Co. ermöglichen es einem schon nach kurzer Zeit eine tolle Website der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Doch wie steht es um das Hosting? Wo genau sollte man eine Website hosten? Und wie finde ich eigentlich heraus, welcher Hoster geeignet ist? Was schlechtes Hosting ausmacht, wie du einen guten Hoster findest und welche Vorteile ein gutes Hosting bringt, zeige ich dir in diesem Artikel.

Schlechtes Hosting – so macht es sich bemerkbar

Die, die schon länger im Online-Bereich tätig sind oder hier ihre Hobbies (bspw. in einem Blog) verfolgen und veröffentlichen, wissen was ich meine, wenn ich von schlechtem Hosting spreche. Es kann einem unendlich Nerven kosten, wenn man an so einen Hoster geraten ist – nicht selten ist man aber auch schlichtweg selbst schuld.

Aber wie macht sich schlechtes Hosting genau bemerkbar?

  1. Es gibt ständig Ausfälle. 
    Keine Seltenheit bei sogenannten „Billig-Hostern“. Um den Kunden ein günstiges Hosting-Angebot zu machen, wird häufig auf Qualität, Sicherheit und Service verzichtet. Das führt oft zu technischen Ausfällen – ob das nun an der Hardware an sich oder an der leichten Angreifbarkeit von Hard- und Software liegt.
  2. Ewig lange Ladezeiten deiner Website.
    Kennst du das? Du hast deine Website aufgesetzt und möchtest sie öffnen und dann..passiert einfach mal gar nichts oder eben alles nur in Zeitlupe. Schlechte Hardware und unzureichende Software sind häufig der Grund für solche unglaublich langen Ladezeiten – auch ein häufig beobachtetes Problem bei Billig-Angeboten im Hosting-Bereich. Richtige Probleme bekommt man aber vor allem bei Peaks. Das sind Zeiten, in denen besonders viele Personen auf deinen Blog, deine Webseite oder deinen Shop zugreifen wollen. Sind die Ladezeiten eh schon miserabel und der Ansturm relativ groß, wird es nicht lange dauern und die „Website bricht zusammen“, weil die Hardware den Ansturm schlichtweg nicht verarbeiten kann.
  3. Probleme mit Malware & Co.
    Im Jahr 2012 hatte ich extreme Probleme mit Malware bei meinen WordPress-Installationen. Darüber hatte ich ausführlich berichtet. Erst glaubte ich daran, dass ich bzw. unzureichende Sicherheitsvorkehrungen Schuld seien. Bis ich irgendwann bemerkte, dass das Problem vom Hosting her rührte. Also wechselte ich 2012 zu All-Inkl* – nunmehr schon fast 4 Jahre der Hoster meines Vertrauens, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.
  4. Die schlechte Nachbarschaft
    Dann gibt es noch ein Phänomen, das unter dem Begriff „Bad Neighbourhood“ bzw. übersetzt „schlechte Nachbarschaft“ bekannt ist. Das sind Websites, die man in die Kategorien: Spam, Porn & Co. einordnen kann und die ebenfalls auf dem Server liegen, auf dem du deine Website hostet. Bei „Billig-Anbietern“ wirst du öfter auf solche „Nachbarn“ treffen, wobei das eigentliche Problem darin liegt, dass bspw. auch Suchmaschinen wie Google wissen, dass „diese“ und deine Website auf einem Server liegen und sich das durchaus auch negativ auf das Ranking deiner Website auswirken kann.

Worauf sollte ich bei einem Hoster achten?

hoster findenAus diesen vier Punkten kann man bereits lernen, dass sich der „Sparmodus“ beim Hosting absolut nicht lohnt – nicht, wenn man eine vernünftige Website aufziehen, wachsen und diese gut positionieren möchte. Weder Besucher, noch Google & Co. haben daran Spaß, wenn deine Seite ewig laden muss und ich warne dich vor: du wirst dich selbst für deine Entscheidung verfluchen, wenn du das erst, zweite und vielleicht auch dritte Mal deine komplette Installation neu aufsetzen darfst, weil sich wieder mal irgendeine Malware eingeschlichen hat.

Worauf sollte ich also achten, wenn ich ein gutes Hosting haben möchte?

  • Der Preis ist nicht alles
    Wenn du verschiedene Hosting-Angebote vergleichst, achte bitte nicht nur auf den Preis. Klar geht es immer günstiger, aber du wirst früher oder später merken, dass weniger Preis in der Regel auch weniger Leistung und weniger Service bedeutet. Beziehe also auch noch andere Kriterien in deinen Vergleich ein.
  • Wachstumsmöglichkeiten
    Meist möchte man ja erst einmal mit einem oder ein paar Projekten starten und allmählich wachsen. Im besten Fall sollte sich dein Hosting-Paket der Entwicklung deiner Websites anpassen können, ohne dass du dafür komplett von Server A zu Server B umziehen musst. Die meisten Hoster bieten verschiedene Pakete für verschiedene Bedürfnisse und Zielgruppen an – für den Einsteiger bis zu großen Business-Paketen. Vergleiche also auch die Pakete eines Hosters miteinander und schau dir an, inwiefern das Hosting-Paket mitwachsen kann. 
  • Hol dir Empfehlungen von Vertrauten
    Tipps von vertrauten Personen können manchmal Gold wert sein – und warum soll man Fehler machen, die andere schon gemacht haben und es nicht gleich richtig machen? Hör dich mal bei deinen Freunden, in deinem Netzwerk oder bei Kollegen um, die bereits Erfahrungen mit Hostern gemacht haben. Frag Sie einfach mal nach Ihren Erfahrungen zum Preis-Leistungs-Verhältnis und Support. Da wirst du bereits einiges erfahren.
  • Vertragsdetails
    So schön auch so manches Angebot klingt, lies dir dennoch die Details durch bevor du den Hosting-Vertrag tatsächlich abschließt. Nicht imme ist eine Traffic Flatrate auch tatsächlich das was man unter einer Traffic Flatrate verstehen möchte. Zum Beispiel verringern manche Hoster diese Art von „Flatrate“ ab einem bestimmten Traffic-Aufkommen auf eine niedrigere Bandbreite – im Endeffekt ziemlich blöd für dich, wenn du vermehrt Traffic bekommst. Das gilt aber auch für alle anderen vertraglichen Details: Lies sie dir durch!
  • Auch mal variieren
    Auch wenn du meinst, einen richtig guten Hoster gefunden zu haben: du darfst durchaus auch nochmal das Hosting eines anderen Anbieters austesten. Das hat zwei Gründe: wenn du wächst, hast du vielleicht irgendwann nicht mehr nur noch eine Website, sondern mehrere oder echt viele. Es bietet sich aus Sicherheitsgründen nicht unbedingt an, alle Projekte bei einem Hoster auf einem Server anzulegen. Deswegen: variiere und lerne dabei auch einfach mal die Vorteile und Nachteile anderer guter Hoster kennen.

Wie wirkt sich ein gutes Hosting aus ?

Wenn du mal die Erfahrung gemacht hast, wie zeitaufwändig und nervig die Probleme mit einem schlechten Hoster sind, wirst du es lieben, endlich einen guten Hoster gefunden zu haben. Warum ?

  1. Du wirst nicht permanent mit Sicherheitsproblemen deiner Website konfrontiert. 
    Mit ein paar grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen und einem guten Hoster bist du bereits ganz gut geschützt.
  2. Deine Website wird mit guten Ladezeiten glänzen
    Nicht nur Besucher, sondern eben auch Google findet es klasse, wenn eine Website eine möglichst geringe Ladezeit hat. Das kann sich auch sehr positiv auf das Ranking deiner Website auswirken.
  3. Deine Besucher wissen die Verfügbarkeit deiner Seite zu schätzen
    Sagen wir mal so: funktioniert deine Website flüssig, wird dir dafür kaum jemand auf die Schulter klopfen. Braucht deine Seite aber ewig, um zu laden, werden sich Besucher das merken (weil es einfach nervt) und deine Seite ggf. nicht mehr besuchen.
  4. Bei Problemen bekommst du einen guten Support
    Einen guten Hoster zeichnet vor allem auch ein guter Support aus. Dazu zählt der telefonische Support ebenso wie der schriftliche Support per E-Mail.

 

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