Notebook oder Tablet ? Wohin geht der Trend im Home Office?

Notebook und Tablet

Ein wichtiges Thema unter Selbständigen, die ihr Einkommen vor allem im Internet verdienen ist immer wieder die technische Ausstattung. Diese hat sich seit den 2000ern bereits starkt verändert. Der PC wurde in der Masse von Notebooks abgelöst. Dann kamen und gingen mal die kleinen Netbooks. Smartphones und Tablets kamen hinzu und nun hört und sieht man immer öfter, dass auch das Notebook häufig durch leistungsstarke Tablets abgelöst werden.

Im September 2015 stelle Apple erstmals den Pencil als Zubehör für das iPad Pro vor. Da sich Apple-Gründer Steve Jobs zuvor gegen einen Stylus aussprach, gab es durchaus Spott in der Szene. Mehr als ein Jahr später scheint sich die Kombination jedoch durchaus in der Kreativbranche durchzusetzen und allmählich auch eine Alternative für andere Branchen zu sein.

Aus kreativen Werbeagenturen wie credia.de hört man, dass der Apple Pencil eine super Alternative zur üblichen Computer-Maus ist. Warum? Weil er sich präziser führen und punktgenau einsetzen lässt, damit Arbeit erspart und erleichert. Absolut wichtige Aspekte für die Qualität und Effizienz der Arbeit Kreativer.

Macht das Tablet als Alternative zum Notebook auch für Nicht-Kreative Sinn?

Eine Frage, die ich mir in letzter Zeit immer häufiger stelle, da ich den Wandel bei Branchenkollegen immer stärker bemerke. Mein Setting besteht aktuell aus einem 15 Zoll hp-Notebook und einem zusätzlichen 24 Zoll-Bildschirm, plus ergonomischer Maus und ergonomischer Tastatur.

Mit einem leistungsstarken Tablet wie dem iPad Pro hätte ich den Vorteil, meinen „Firmenkram“ auch mal ganz einfach irgendwoanders hin nehmen zu können. Mit dem Notebook mache ich das relativ selten. Auch wenn es nur ein 15 Zoll-Notebook ist, ist mir der Aufwand einfach zu groß – alle Kabel entfernen und das vergleichweise große Gerät „mal eben mitschleppen“ ist nicht so mein Ding.

Mit einem Tablet wie dem iPad Pro wäre das durchaus einfacher. Doch 2 entscheidende Dinge stören mich noch:

  1. Das 9,7 Zoll bis 12,9 Zoll Display empfinde ich für den Gebrauch am Schreibtisch doch irgendwie als klein. Wir sprechen hier von ca. 24, 6 bis 32,7 cm. Das ist doch noch ein Unterschied zum 15 Zoll-Notebook mit umgerechnet 38,1 cm Diagonale.
  2. Ich bin kein Apple-Fan. Nachdem ich 2009 mal ein iPhone hatte und davon ziemlich angenervt war, schwöre ich weiterin auf Windows und Android. Die Umstellung wäre schon etwas größer.

Fazit

Insgesamt glaube ich aber, dass die Tendenz – auch im Home Office – durchaus in diese Richtung gehen könnte: verhältnismäßig kleine Displays, die über andere Bildschirme erweitert / vergrößert werden können, die aber dennoch leicht genug sind, um sie tatsächlich einfach zu transportieren; während die Leistung einem gutem Notebook in nichts nachsteht.

Aktuell sehe ich es eher so, dass die iPad Pro´s tatsächlich eher für den Kreativbereich eine gute Lösung sind, dass sich diese Tendenz aber auch in anderen Branchen in den nächsten Jahren ergeben wird.

Wie seht ihr das? Wie sieht euer Setting aus ? Und was glaubt ihr, wie sich dieses in den nächsten Jahren verändern wird?

 

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2 Kommentare zu Notebook oder Tablet ? Wohin geht der Trend im Home Office?

  1. Schade das noch keiner an einer Diskussion teilgenommen hat. Ich habe bisher immer nur mit dem Laptop gearbeitet und sehe auch keinen Bedarf darin mich nach anderen Möglichkeiten umzuschauen. Eher würde ich mein Modell mal wieder durch ein leichteres austauschen, von der Leistung her werde ich da wohl noch in einem Jahr zufrieden sein.

  2. Bin zwar nicht selbstständig aber trotzdem zeitweise auch auf Mobilität des Arbeitsplatzes angewiesen. Mein Setup besteht aus einem leistungsstarken 13″ Notebook, einer Dockingstation und zwei Monitoren am stationären Arbeitsplatz. Sowohl das kleine Notebook für unterwegs als auch die beiden Monitore für stationär möchte ich nicht mehr missen. Ich glaube bis Tablets die Notebooks wirklich ablösen vergeht noch etwas Zeit. Dazu müssten diese noch leistungsfähiger und flexibler in den Anschlussmöglichkeiten werden.

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