Multitasking: Bloggen und Musik

musik

In dieser Woche stellt der Webmaster Friday die Frage, welche Musik man beim Bloggen hört, wie sich dies auf Konzentration und Motivation auswirkt, ob Musik gar inspiriert oder hemmt. Ginge es lediglich um eine bloße Antwort meinerseits, wäre der Artikel nun an dieser Stelle zu Ende, denn ich höre beim Bloggen am liebsten gar nichts – auch kein Geplapper oder sonstige permanenten Geräusche – Ruhe ist meine Konzentration. So. Es wäre aber kein Webmaster Friday, wenn ich dazu nicht doch noch etwas zu sagen hätte ;-).

Konzentrations- und Lerntypen

Vielleicht habt ihr das damals im Biologieunterricht in der Schule damals auch mal gemacht: einen Test um Euren Lerntypus zu definieren? Wir haben das zumindest mal gemacht und abgesehen von dem übereinstimmenden Ergebnis war mir schon vorher klar, wie ich lernen und mich konzentrieren kann. Anmerkung: ich wurde damals in die Gruppen kognitiver und visueller Lerntyp eingeordnet.  Und um Informationen effektiv aufzunehmen und zu verarbeiten, brauche ich nicht noch mehr Informationen um mich herum – wie beispielsweise Musik beim Bloggen, was für mich letztlich auch ein Lernprozess ist. Tcha, damit entspreche ich wohl nicht dem lang gehegten weiblichen Mulittasking-Bild ;-).

Musik als Pausenschmankerl

Ich mag Musik sehr, meine kleine Sammlung umfasst inzwischen ungefähr 600 – 700 CDs, vornehmlich Alben. Damit ist Musik für mich aber auch eine Art Genuss und „Abschalten“, weswegen ich Musik beim Bloggen eigentlich nur höre, wenn ich mal eine Pause und andere Gedanken brauche.

CD statt Download oder Youtube

Jetzt sollte es wahrscheinlich auch nicht mehr verwundern, dass ich eine Verfechterin der guten alten CD bin ;-). Ich finde nichts schlimmer als bloße, emotionslose Dateien auf einer Festplatte oder meist schrecklich klingende Youtube-Musikvideos – außer man möchte nur mal kurz in ein Lied hinein hören, das sich noch nicht in der eigenen Sammlung befindet. Kaufe ich mir eine CD, hat das meines Erachtens noch einen ideellen Wert. Ich habe etwas zum Anfassen, zum Anschauen und Lesen, sofern ein ausführliches Booklet dabei ist. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich lange Zeit selbst als Schlagzeugerin Musik gemacht habe und weiß, wie viel Arbeit hinter guten Aufnahmen stecken und dass auch Musiker es verdient haben, dass gute Musik entlohnt wird.

Damit schwimme ich absolut nicht mit dem derzeitigen Trend immens ansteigender Download-Zahlen im Musikbereich, ich weiß. Als „Digital Immigrant“ kann ich mich jedoch vom Wert einer CD leider nicht verabschieden.

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4 Kommentare zu Multitasking: Bloggen und Musik

  1. Hallo,

    das geht mir genauso – ich kann mich mit Musik auch nicht konzentrieren – höchstens mit klassischer Musik – da gibt es keinen Text auf den ich mich konzentrieren könnte ;-)

    Gruß

    • Hallo Hans,

      ich habe schon überlegt, ob ich es auch mit in den Blogpost schreibe: Wenn dann könnte ich mich auch nur bei klassischer Musik konzentrieren. Ich habe früher auch mal ganz gut mit klassischer Musik lernen können – es muss natürlich auch die Richtige sein.

      Viele Grüße
      J.

  2. Also ich bin ein Musikmensch – auf dem Weg zur Arbeit habe ich die Stöpsel in den Ohren und hör gern was Fetziges. Gut dass ich beim Handy Internet Flatrate hab, deshalb kann ich das FFH App für mein Handy nutzen. Damit kann man auch verschiedene Musikrichtungen wählen. Nightwax find ich da auch gut. Gibt’s auch eine CD-Serie zu.
    Beim bloggen läuft dann mehr Mukke im Stil von Cafe del Mar – Ambient Musik halt.
    Aber irgendwas muss laufen – sonst fehlt mir was. ;-)

  3. Hi Jasmina,

    ich höre beim bloggen auch keine Musik. Lenkt irgendwie zu sehr ab finde ich, vor allem wenn es viel zu schreiben gibt ;-)
    Bei Artikel die mir schnell von der Hand gehen, mache ich immer das Web Radio an ( Leise ).

    Ansonsten höre ich natürlich jeden Tag Musik. Quer Beet
    Rock und Pop halt.

    Gruß Ulrike

    Ps. Noch ein schönes Weekend

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