E-Commerce Trends 2014 – Vom Kauferlebnis bis zum Flat-Design

E-CommerceTrends2014Eigentlich erscheinen die Trendartikel eines Jahres direkt zu Jahresbeginn oder sogar schon vorher. Viele der dabei benannten „Trends“ entpuppen sich jedoch schnell gern auch mal als „Luftschloss“, schlichtweg unpraktikabel oder der Zeit ein Stück zu weit voraus. Mit dem Laufe eines Jahres kann man jedoch Tendenzen festhalten, die im E-Commerce tatsächlich Beachtung finden und von Shopbetreibern mehr und mehr umgesetzt und von Käufern gut angenommen werden. Welche Trends dies für den E-Commerce im Jahr 2014 sind, zeigt dieser Artikel.

Diejenigen, die schon ein paar Jährchen beruflich im Online-Business tätig sind, wissen, dass dieser Zweig einem relativ schnellen und steten Wandel unterliegt. Was vor zwei Jahren noch total angesagt war, kann heute völlig irrelevant oder sogar „schädlich“ sein. Oder andersherum: was vor einigen Jahren noch keiner für relevant hielt, gehört heute zum Standard. Ich denke hierbei unter anderem an Dinge wie Blogs, soziale Netzwerke, die Suchmaschinenoptimierung, Conversion Optimierung, Content Marketing und und und.

Doch was ist für Shopbetreiber in diesem Jahr tatsächlich wichtig und welchen Anspruch stellt der Konsument von heute?

1. Kauferlebnis mit Emotionen & Content, der begeistert

Häufig werden bei der Nennung von E-Commerce Trends die Schlagworte Kauferlebnis, Content Marketing und auch Social Media Marketing getrennt voneinander erwähnt und betrachtet. Meines Erachtens geht jedoch das Eine mit dem Anderen einher.

Das Kauferlebnis an sich ist eine Kombination aus Content, Design und Funktionalität. Und wer Inhalte findet, die ihn begeistern und ein tolles Kauferlebnis hatte, der ist bereits, darüber zu sprechen, diese Information zu teilen (Social Media).

Diese Dinge komplett getrennt voneinander zu betrachten, ist meiner Ansicht nach nicht zielführend. Vielmehr geht es darum, diese Bereiche wie Zahnräder perfekt aufeinander abzustimmen.

Eines der wohl gängigsten und besten Beispiele hierfür ist wohl die „Mach was gegen hässlich“-Kampagne von Hornbach.

Hornbach schafft es damit, (online) eine ganz eigene Welt zu erschaffen, die die Emotionen der Nutzer anspricht. In Kombination mit hilfreichen Inhalten, passenden und ansprechenden Farben, Formen, Symbolen und Bildern wird das Erlebnis an sich geschaffen und führt schließlich zu Freude und Zufriedenheit beim Nutzer. Das Ganze gepaart mit einem humorvollen Augenzwinkern und schon steht das Rezept für eine begeisterndes Einkaufserlebnis.

Hornbach Mach was gegen Hässlich

3. Mobile Commerce & Responsive Design

Mobile Commerce, ja davon ist im Grunde schon eine ganze Weile die Rede und etliche Anbieter stehen in diesem Markt bereits parat.

Doch viele Shops rüsten jetzt erst auf mobile Endgeräte um oder planen es erst noch. Man kann aber sagen „Mobile Commerce ist angekommen“. Den Shopbetreibern ist in der Regel klar, dass mittlerweile jeder ein Smartphone und/oder ein Tablet besitzt und Verkäufe eben nicht mehr nur noch über den Desktop getätigt werden.

Ob man sich hierfür für eine Plattform eines mobile Commerce-Anbieters wie Shopgate oder Couch Commerce entscheidet oder das Shopdesign auf ein Responsive Design umstellt, sei mal dahin gestellt. Fakt ist, es erleichtert den mobilen Einkauf für den Nutzer um einiges und führt wieder zurück zu Punkt 1: zu einem optimalen Einkaufserlebnis.

3. Flat Design

Last but not least ist eines der weiteren wichtigen Design-Themen in diesem Jahr das „Flat Design“. Hierzulande habe ich persönlich zwar noch nicht viele Shops im Flat Design gesehen, in vielen anderen Bereichen wird es aber bereits umgesetzt und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis auch Online Shops die Vorteile des Flat Designs erkennen.

Das Flat Design ist eine Art der Webseiten- und Shopgestaltung, die sehr konsequent und bewusst auf starke Reduktion von optischen Elementen und eine klare, verständliche Struktur setzt.

Schlagschatten, 3D-Objekte und möglichst viel auf wenig Platz zu pressen – das gehört im Flat Design der Vergangenheit an. Ziel des Designs: Mit Einfachheit und Übersicht schafft man für den Nutzer eine einfache Bedienbarkeit, die sich wiederum auch in Punkt 2, dem mobile Commerce, wiederspiegelt.

Ein top Beispiel ist der Shop thegadgetflow.com, der absolut auf ein überzeugendes Flat Design setzt.

thegadgetflow

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Jasmina

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Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

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