Kinder Handy orten: Diese drei Optionen gibt es

kind mit smartphone

„Wie kann ich ein Handy orten mit Handynummer?“ Diese und ähnliche Anfragen werden in den Suchmaschinen immer häufiger gestellt. Wenn Du wissen möchtest, wie Du das Smartphone Deines Kindes in wenigen Sekunden orten kannst, wirst Du in diesem Beitrag fündig.

Handy orten per WhatsApp

Eine Handyortung per WhatsApp ist mittlerweile mit fast allen Geräten möglich. Der Haken an dieser Methode der Lokalisierung ist, dass die zu ortende Person den Vorgang selbst einleiten muss.

Dies funktioniert folgendermaßen: Zunächst wird ein Chatfenster geöffnet. Im erweiterten Menü wird der Punkt „Standort senden“ ausgewählt. Der aktuelle Standort wird anschließend per GPS-Empfänger ermittelt. Falls gerade kein GPS-Signal verfügbar oder die GPS-Standortbestimmung deaktiviert ist, wird der GSM-Standort des Zielgerätes durch den Netzbetreiber ermittelt.

Handy orten per Ortungsapp

Ortungsapps erfreuen sich einer zunehmenden Popularität. Mit ihnen lassen sich GPS-Daten innerhalb weniger Sekunden bestimmen – und zwar auf den Meter genau. Im Unterschied zu Spy-Apps (siehe unten) haben Ortungsapps einen sehr begrenzten Funktionsumfang.

Zu den Basis-Features gehören neben der Standortbestimmung eine Chat-Funktion, das Teilen des eigenen Standorts sowie die getrennte Verfolgung mehrerer Zielpersonen. Mit einigen Apps ist zudem das Speichern der ermittelten Standortdaten möglich. Achtung: Eine Ortungsapp kann nur dann genutzt werden, wenn sie zuvor auf dem Zielgerät installiert wurde.

Handy orten per Spionage-App

Die Verwendung einer Spionage-App (auch: „Spy-App“) ist die bei Weitem komfortabelste Möglichkeit zur Ortung von Kinderhandys. Anders als reine Ortungsapps, die häufig nur den aktuellen Standort bestimmen, erstellen Spy-Apps komplette Bewegungsprofile, die aus den ermittelten Standortdaten zusammengefügt werden.

Wenn das Zielgerät gerade ausgeschaltet ist, wird der letzte bekannte Standort angezeigt. Eine beliebte Funktion von Spy-Apps ist das Einrichten von virtuellen Zonen („Geo-Fencing“). Sobald das Kind eine der definierten Zonen betritt oder verlässt, setzt die App eine automatische Benachrichtigung ab.

Spy-Apps schaffen Sicherheit und sparen Zeit

Die Zielgruppe von Spy-Apps, mit denen man Handys von Kindern lokalisieren kann, ist ausgesprochen heterogen. Neben Angestellten und Beamten, die tagsüber an ihren Arbeitsort gebunden sind, nutzen auch viele selbständige Unternehmer solche Apps. Online-Unternehmer haben aufgrund ihrer Internet-Affinität „von Natur aus“ ein Faible für Softwareprogramme, mit denen sich Alltagsprobleme auf einfache Weise lösen lassen.

Spy-Apps lösen nicht nur eines, sondern gleich mehrere Probleme: Sie lokalisieren den aktuellen Aufenthaltsort des Kindes, geben dem Nutzer Zugriff auf sämtliche Kontaktlisten und lesen fast alle Kommunikationsdaten aus. Dazu gehören neben SMS und E-Mails auch Social Media-Chats, über die heute ein großer Teil der Kommunikation abgewickelt wird. Im Falle eines Falles müssen die Eltern nicht lange nach dem Kind suchen, da der Standort bereits bekannt ist. Wenn das Kind auffällige Verhaltensänderungen zeigt, lässt sich durch eine Analyse der Kommunikationsdaten leicht feststellen, ob es Opfer von Cybermobbing geworden ist.

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