6 Image-Faktoren eines Twitter-Accounts

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Es geht in diesem Blog und auch in einigen anderen immer wieder um die die Gestaltung von Twitter-Seiten, um Funktionen und Tools und so allerhand externe Analyse-Möglichkeiten. Doch nichts ist beim professionellen / professionelleren Twittern wichtiger als 2 Dinge: Die Tweets und Nachrichten selbst UND der Twitter-Account und dessen Optik und Aussagekraft, denn das sind die Dinge, die ein anderer Twitter-User als erstes wahrnimmt und bewusst oder unbewusst beurteilt.

Das Profil-Bild

Die richtige Wahl eines Twitter-Profilbildes ist etwas, das unter das Thema „Personal Branding„, welches bereits von Christian im zweidoteins.de-Blog erläutert wurde. Wie wichtig jedem, das persönliche Branding ist, muss letztlich jeder selbst entscheiden – Fakt ist jedoch, dass ein einheitliches Branding nicht nur in unternehmerischen Bereichen nicht umsonst strikt durchgezogen wird, sondern auch den Wiedererkennungswert von „Normalo-Bloggern“ erhöht. Wie auch Christian in seinem Artikel erkannt hat, ist es für viele einfacher, sich Bilder als Namen oder Bezeichnungen zu merken und ich muss gestehen, dass es mir bei der Hülle und Fülle an Informationen im Netz ähnlich geht.

Für ein solches striktes und durchgehendes persönliches Branding ist es wichtig, dass in sämtlichen genutzten sozialen Netzwerken möglichst immer wieder das gleiche Foto oder das gleiche Logo genutzt wird. Es ist natürlich nicht wirklich bewiesen, aber die Nutzung eines gut zu erkennenden Fotos des Bloggers oder Webseitenbetreibers schafft weiterhin einen Vorteil in Sachen „Vertrauen“. Mir ist es auch oft lieber, zu sehen, wer hinter einer bestimmten Meinung oder Sache steht – das hat gleich etwas persönlicheres und vertrauteres.

Kurzum:

 

  • gleiche oder sehr ähnliche Profilbilder in sozialen Netzwerken erhöhen den Wiedererkennungswert unter den Usern
  • Ein persönliches Foto schafft mehr Vertrauen zwischen User und Webseitenbetreiber als Logos oder ähnliches

Der Twitter-Hintergrund

Der Twitter-Background ist im Gegensatz dazu ein nahezu unerschöpfliches Thema, wenn man sich damit mal intensiv auseinander setzt. Es gibt unzählige Ideen und Thesen, welche Usergruppen ihren Twitter-Background am besten gestalten sollten, um ihn informativ zu personalisieren, Mehrwerte zu schaffen oder optisch anreizend zu sein.

Einige dieser Tipps habe ich in dem Artikel „55 Tipps für den Twitter-Background“ zusammengefasst. Weitere Anregungen gibt es hier:

Optische Abstimmung mit Blog oder Webseite

Im Sinne der Gestaltung eines individuellen Twitter-Backgrounds kann es weiterhin förderlich sein, diesen in ähnlicher Art und Weise wie den eigenen Blog bzw. die eigene Webseite zu gestalten. In „Marketing-Sprache“ würde man dies ebenso wie zum Thema Profilbild „Corporate Identiy“ nennen. Somit ermöglicht man den Usern, eine schnelle optische Identifikation bzw. Wiedererkennung. Dazu muss der Twitter-Hintergrund und die Farbgebung der Twitter-Seite nicht einmal sehr kompliziert, aufwändig oder umfangreich sein – es genügt, wenn eine oder zwei Farben oder Elemente wiederkehren, die für die eigene Webseite typisch sind.

Die Twitter-Biografie

Die Twitter-Biografie ist das kleine Textfeld oben rechts, welches den Usern Auskunft über die Person oder das Anliegen hinter dem Twitter-Account gibt. Diese Biografien können ganz unterschiedlich ausfallen – von rein gar nichts bis zu einem Haufen von Informationen, die sich hinter gut gewählten Schlagwörtern verstecken. Eines sollte die Biografie jedoch sein: ansprechend – und darin hat letztlich alles Platz: Humor, private Interessen, Hobbies, Informationen zu den Twitter-Personen, Unternehmensinfos oder einfach ein Zitat. Man sollte jedoch darauf achten, dass auch die Biografie auf 160 Zeichen beschränkt und damit nicht alles möglich ist.

Der Web-Link

Zum Web-Link gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer dass er genutzt werden sollte. Ob dieser nun auf die Webseite oder den Blog verweist, liegt in ganz in den Interessen, die man mit dem Twitter-Account so verfolgt. Meistens wird dieser Link nur dann genutzt, wenn sich ein anderer Twitter-User informieren möchte, deswegen kann man auch nicht gerade behaupten, dass sehr viel Traffic über diesen Web-Link kommt, da der Fokus schließlich auf den Tweets und deren Links liegt. Viele verlinken aber auch auf:

  • Xing- oder Linkedin-Profile
  • Myspace- oder Facebook-Profile
  • Eigene Interviews im Netz
  • Lieblingsseiten. empfehlenswerte Seiten etc.

Interessen verdeutlichen durch Twitter-Listen

Gestern erst schrieb ich einen Artikel über das Follower- und Following-Management durch Twitter-Listen. Nicht zu kurz kommen sollte dabei der Fakt, dass die eigenen Twitter-Listen dem User auch eine Auskunft über die eigenen Interessen geben – sozusagen als thematische Erweiterung zur Twitter-Biographie. User können sich damit schnell einen Überblick verschaffen, ob es gemeinsame Interessen gibt und ob sich das Folgen lohnen könnte. Optimal ist es, an dieser Stelle Interessenschwerpunkte zu bilden, um jenen Überblick zu erleichtern.

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Jasmina

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

11 Kommentare

  1. Vielen Dank für diesen sehr interessanten Artikel. Das kann ich alles eigentlich nur bestätigen. Den Twitter-Hintergrund habe ich bis jetzt etwas vernachlässigt, aber vielleicht sollte ich mir endlich mal ein passendes Hintergrundbild basteln. Und meine Twitter-Listen könnte ich auch wieder mal auf den neusten Stand bringen :)

    Da ich vor allem mit TweetDeck arbeite, vergesse ich diese beiden Punkte gerne ein bisschen. Aber sie sind natürlich auch wichtig.

    1. Hi Barbara,

      ja, das ist wahrscheinlich oft ein Grund, weswegen man da gar nicht mehr so darauf achtet. Ich habe zwar auch Tweetdeck installiert, nutze es doch recht selten – da ich mir selbst gern mal ein paar Profile anschaue und mit der Twitter-Webversion diesbezüglich einfacher und besser klar komme.

      Liebe Grüße
      J.

  2. Sehr gut zusammengefasst und schön beschrieben. Vorallem den Punkt mit der Interessenverdeutlichung durch Twitterlisten. Ich selber manage momentan zwei Listen, es werden wohl aber noch mehr dazu kommen.

    Übrigens: Danke für den Link.

    1. Hallo Christian,

      natürlich, sehr gerne ! :) Den Artikel fand ich sehr passend und gut – warum hätte ich mich nur wiederholen sollen? ;-) Ich versuche derzeit meine Listen ein wenig „umzubasteln“ – über 1.000 Following neu zu sortieren, ist jedoch ein wenig zeitaufwändig … ich gebe Bescheid, wenn ich fertig bin – HAHA.

      Liebe Grüße
      J.

  3. Ich sehe schon, ich muss mir irgendwann doch noch Listen auf Twitter anlegen! :D

    Danke Jasmina, wieder ein sehr ausführlicher, qualitativer Blogbeitrag aus deiner Feder, äh, Tastatur. :)

  4. Hi Tina, :-)

    ich habe für meinen Teil einfach festgestellt, dass diese Listen ganz hilfreich sein können – aber oft ziemlich unterschätzt werden. Probier es doch einfach mal aus und wenn es soweit ist, würde ich mich freuen von Dir zu hören, ob Du gute oder schlechte Erfahrungen damit gemacht hast !?

    Liebe Grüße
    Die Feder-Tastatur ;-)

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  6. Hm … ich glaub da hab ich noch einiges zu tun. Als Profilbild habe ich (wie auch bei Facebook) mein Logo, als Hintergrund das gleiche Logo gekachelt (ungewöhnlich = merkt man sich?), optische Abstimmung an Webseite dank gekacheltem Logo Fehlanzeige, Biografie und Weblink ok und Listen … äh … braucht man bei 25 Followern noch nicht hoffe ich ;)

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  8. Hallo
    Ich sende euch einen herzlichen Gruß.
    Habe mir gerade eure Webseite angeschaut und staune nicht schlecht.
    Sehr schön gestaltet. Ihr habt euch sehr viel Mühe gegeben.
    Gefällt mir! Wünsche euch viel Spaß,
    Erfolg und allseits gute Nerven! Viele Grüße und einen schönen Tag!

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