Content Marketing 2015 – worauf wird es in diesem Jahr ankommen?

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Content Marketing. Buzzword und das Non-Plus-Ultra des Online Marketings? Definitiv ist Content Marketing nichts mehr, was besonders als mittelständisches oder auch großes Unternehmen außer Acht lassen könnte. In den USA wachsen die Budgets für reines Content Marketing auch in diesem Jahr wieder um ein Vielfachen. Zeit, um sich mal anzuschauen, welche Entwicklungen man 2015 in diesem Bereich erwarten kann. 

Von Menschen, Bedürfnissen und Bedürfnisbefriedigung

Ja, Menschen suchen im Internet nach Produkten und Dienstleistungen, aber auch nach Antworten – oder vielleicht: vor allem nach verlässlichen Antworten. Es wurde schon vor einigen Jahren „gepredigt“, dass Menschen keine offensichtliche Werbung lesen wollen und diese i.d.R. erst recht nicht mit Freunden in sozialen Netzwerken teilen – Forbes. Dass das bloße „Hineinpumpen“ von Werbebotschaften in eine Zielgruppenmasse nicht mehr das ist, was man als „gutes und gezieltes Marketing“ beschreibt, ist eigentlich keine Neuheit.

Dieser Fakt wird in Unternehmen in diesem Jahr noch viel stärker aufgegriffen als zuvor. Und so kommt es im Sinne der Theorie des Permission Marketings (wie es bspw. Seth Godin) beschrieben hat, vor allem darauf an, authentische Informationen und Unterhaltung für Nutzer, die exakt zu definierten Zielgruppe passen, zu schaffen.

Zusammenhang von SEO und Content Marketing

Diese Entwicklung (oder Soll-Entwicklung) steht in direktem Zusammenhang mit vielen Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung. Wer kennt nicht den Satz: „Schreibt für Menschen, nicht für Suchmaschinen.“ ? Genau dieser Fakt zeigte sich bereits 2014 vor allem mit dem Google-Update „Google Panda“ – nicht wenige Unternehmen hatten daraufhin mit echten Rankingverlusten zu tun, die selbstverständlich deutliche Trafficverluste und damit auch Sale- und Lead-Verluste bedeuteten.

SEO und Content Marketing können 2015 definitiv nicht mehr komplett getrennt behandelt werden, sondern müssen zwingend als Team agieren, um erfolgreich zu sein.

Content-Produktion und Content-Distribution

Bei „Content“ geht es um Text, um Bild, um Video, um Podcasts und Co….das Problem ist häufig, dass viel Wert auf die Produktion solcher Inhalte gelegt wird, aber am Ende keiner gezielt dafür sorgt, dass diese Inhalte auch an den richtigen Stellen „unter die Leute gebracht“ werden und niemand diese Inhalte finden kann. (Siehe hierzu auch „Why no one´s reading your marketing content“ von Jayson DeMers).

Vermutlich gehen viele Unternehmen davon aus, dass tolle Inhalte fast schon automatisch von anderen online geteilt werden. Dem ist nicht ganz so und etwas nachgeholfen werden muss da im Grunde immer bis der Inhalt an jene „Influencer“ gerät, die tatsächlich dafür sorgen können, dass Inhalte sich exponentiell zunehmend verbreiten.

Zusammenhang von Social Media und Content Marketing

Damit einher geht eine wichtige Verbindung zwischen Content Marketing und sozialen Medien. Dass man Inhalte wunderbar über soziale Medien streuen kann, ist ja auch nichts besonderes und neues mehr. Es geht hier nun vielmehr um die Frage, wie genau man exakt jene Personengruppen erreicht, die angesprochen werden sollen.

Sicher ist auch die Zeit für Marktplätze wie RocketLinks.de & Co. längst nicht vorbei, um Inhalte, Botschaften und auch Links zu Inhalten über ein weit gefächertes Netzwerk von Bloggern & Co. zu distribuieren. Die Frage ist natürlich, ob solche Marktplätze in der Form, wie sie sich aktuell noch positionieren, noch langfristig bestehen können, hat es doch erst im letzten Jahr einige dieser Plattformen auch hierzulande „erwischt“. Fakt ist, der Markt wird sich verändern und Publisher und Advertiser sind in diesem Zuge gemeinsam gefordert, Veränderungen zu forcieren, sofern Sie bei Ihren Zielgruppen und auch den relevanten Suchmaschinen langfristig angesagt bleiben wollen.

Fazit – alles wird eins..?

Aus der Entwicklung der letzten Jahre und den Prognosen für die kommende Zeit lässt sich für das Online Marketing und Content Marketing vor allem eins sagen: die Disziplinen des Online Marketings greifen immer stärker ineinander, werden voneinander abhängiger, müssen aber auch zwingender gemeinsam betrachtet und behandelt werden, um erfolgreich zu sein.

Das komplett getrennte Abhandeln von SEO, Content Marketing, Social Media Marketing und auch Affiliate Marketing, E-Mail Marketing & Co. ist heute schlichtweg nicht mehr möglich und alles andere als sinnvoll. Und im Zentrum all dieser verwobenen Aktivitäten sollte immer der definierte Kunde stehen.

Keine einfache, aber eine machbare Aufgabe für Unternehmen.

Bildquelle: pixabay.com

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Jasmina

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Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

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