Printwerbung für Selbständige – Grundlagen gedruckter Werbemittel

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Wie auch im Internet das Online Marketing längst nicht mehr nur noch mit Bannerschaltungen funktioniert, setzen die meisten Unternehmen und StartUps im Bereich der Printwerbung nicht mehr nur noch auf simple Flyer. Druckerzeugnisse für Werbemaßnahmen erfüllen eine wichtige Funktion – sie sollen eine Botschaft übermitteln bzw. ein Gefühl beim Empfänger auslösen, den Kunden gewinnen, binden oder auch reaktivieren. Aber auch der Faktor „Interaktion“ wird im Printbereich immer wichtiger, da er für den Empfänger meist etwas neues und spannendes ist – verglichen mit einfachen Flyern, die Werbebotschaften in die Welt tragen und aus der breiten Masse nicht mehr wirklich herausstechen. Durch Entwicklung von Drucktechnik und Veredelungstechnik sind viele neue spannende Produkte hinzugekommen, die man als Existengründer, StartUp oder auch Selbständiger zur Kundengewinnung und Kundenbindung nutzen kann. 

Vom Flyer bis zum Selfmailer – Ein kleiner Einblick

Der Flyer ist im Bereich der gedruckten Werbung ein Standard. Heute unterscheiden sich Flyer nicht nur durch Werbebotschaften und Farben, sondern auch durch Material und Haptik, sowie Ihre Falzungen, die besonders clever oder interessant gestaltet sein können. Um aufzufallen und dem potentiellen Kunden in Erinnerung zu bleiben, legen viele Unternehmen daher Wert auf möglichst hochwertige Materialien und besondere Drucktechniken.

Besondere Anforderungen an den Druck und die Komposition stellt der sogenannte Antragsflyer, der nicht nur dazu dient, eine Botschaft zu übermitteln, sondern den potentiellen Kunden auch direkt zu einer Aktion zu bewegen. Das kann der Antrag für die Zusendung eines Katalogs oder auch die Eröffnung eines Kontos sein.

Besondere Weiterentwicklungen des normalen Flyers hingegen sind sogenannte „Aufreiß-Gimmicks“. Sie enthalten überraschende Inhalte und sollen beim Empfänger für Spannung und Vorfreude sorgen, die dann mit einem Werbegeschenk, Gutschein oder ähnlichem „belohnt“ wird. Das positive Gefühl soll beim Empfänger hängen bleiben und mit der Marke verknüpft werden. Auf sehr ähnliche Weise funktionieren auch Aufreißkarten.

Mit Mini-Booklets oder Flaschenanhängern kann man hingegen bestehende Produkte noch attraktiver gestalten, sodass sich das Produkte unter einer Masse von sehr ähnlichen Produkten optisch abhebt. Der Flaschenanhänger ist bewirkt dies bei Flaschen. Die Mini-Booklets hingegen können auch als Anhänger oder Aufkleber für sämtliche andere Produkte genutzt werden.

Etwas aufwändiger sind im Vergleich dazu Pop-Ups, Stickerbögen und Selfmailer. Hier bedarf es schlichtweg umfangreicherer Inhalte und optischer Gestaltung, sowie eines guten Ansprache / Idee für die Selfmailer.

Druckveredelung und Verarbeitungstechniken

Neben einem Grafiker, der die eigenen Ideen gut und gezielt umsetzen kann, ist der Druck und die Falzung an sich ein wesentlicher Faktor, um am Ende ein hochwertiges gedrucktes Werbemittel zu erhalten. Ob Relieflacke, Thermofarben, UV-Lacke oder gar Duftlacke für das Werbemittel am besten geeignet sind, kann man als Laie schlecht beurteilen. Daher sollte man die Beratung eines Profis in Anspruch nehmen.

Diese Beratung sollte umfassend sein und sich nicht nur auf einen Bereich beschränken, sondern von der Farb- und Lackveredelung, über die Personalisierung, Codierung, Perforierung, das Falzen und Stanzen bis hin zum Gummieren und Verleimen gehen. Sodass man selbst alle Optionen kennt und eine fundierte Entscheidung treffen kann.

Printwerbung für Selbständige – Grundlagen gedruckter Werbemittel
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Jasmina

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Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

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