SEO-Starter: 10 Ideen für Backlink-Quellen zum Start deiner Webseite

seo-linkaufbau

Im Artikel „SEO-Starter: Backlink-Grundlagen und Link-Qualität im Linkaufbau“ ging es vor einigen Wochen bereits um grundlegendes Wissen zum Thema Backlinks, als auch um die Frage, wie man als Webseitenbetreiber an gute Backlinks kommen kann. Weiterhin haben wir Links in reine „SEO-Links“ und sogenannte „Traffic-Links“ unterschieden und erläutert, warum sich beide Linkformen in einem guten Linkmix wiederfinden sollten. Heute soll es um die grundlegende Frage gehen, woher man generell Backlinks für ein Webprojekt bekommen kann. Wir gehen hierbei mal von einem neuen und frischen Projekt aus.

  1. Bestehende Kontakte nutzen
    Einer der ersten Anlaufpunkte sollten deine bestehenden Kontakte sein. Du kennst vielleicht schon ein paar Blogger oder Leute bei Twitter? Super! Sprich sie an, berichte von deinem neuen Projekt und überlegt gemeinsam, ob und wie ihr einen guten Ansatz finden könnt, um einerseits eine Information mit Mehrwert zu schaffen und dort den gewünschten Link unterzubringen.
  2. Neue Kontakte aufbauen
    Egal, ob du bereits Kontakte in deinem Themenbereich hast oder nicht: es ist immer gut, sich zumindest ein kleines neues Netzwerk zu schaffen. Oft entstehen dabei richtig gute und auch langfristige Kooperationen mit einer Win-Win-Situation. Natürlich erlebt man auch hin und wieder mal einen Reinfall. Aber: scheu dich nicht, neue Kontakte aufzubauen und pflege diese! Du kannst hierzu beispielsweise Blogger, Facebook-Seitenbertreiber, Webseitenbetreiber usw. anschreiben oder einfach den Telefonhörer in die Hand nehmen.
  3. Bloggen & In Blogs vernetzen
    Optimal ist es natürlich, wenn du selbst auch Zeit zum Bloggen findest. Warum? Ganz einfach. Wenn Du zu deinem Themengebiet regelmäßig gute Inhalte erschaffst, die anderen helfen oder Anregungen geben, hast du einerseits die Möglichkeit wiederum neue Kontakte zu knüpfen, aber auch neue Leser und Interessenten zu finden, indem du diese Inhalte selbst in sozialen Netzwerken teilst. Auf deinen Blog aufmerksam machen, kannst du unter anderem, indem du selbst in anderen (themennahen) Blogs sinnvoll kommentierst und dort in den entsprechenden Formularfeldern deinen Namen, deine E-Mail und deine URL zu deiner Webseite hinterlässt.
  4. Downloads, Listen und e-Books
    Wenn es deine Zeit dann noch zulässt, kann ich dir aus eigener Erfahrung empfehlen, auch mal Inhalte zu erstellen, die mehr oder weniger zeitlos und dauerhaft hilfreich sind. Ein gutes Beispiel ist u.a. mein Artikel „70 kostenlose eBooks zum Bloggen, E-Commerce, Marketing und Social Media„, der bereits seit 2011 der beliebteste Artikel hier im Blog ist und monatlich immer noch mehrere hunderte bis tausende Leser zu onlinelupe.de holt und schon etliche Male geteilt und wiederum anderen Blogs verlinkt wurde. Es dauert zwar eine ganze Weile solch eine Liste, einen Download-Inhalt oder auch e-Book zu erstellen, aber es lohnt sich im Nachhinein (im Hinblick auf neue Leser, Kontakte, Links und Traffic) ungemein.
  5. Seriöse Webverzeichnisse nutzen
    Auch ganz interessant für den Aufbau der ersten Links für ein neues Projekt sind sogenannte Webverzeichnisse, in denen man seine neue Webseite selbst eintragen kann – meist gehören ein Titel, eine Beschreibung und ein paar weitere Angaben dazu. Achte jedoch darauf, dass du es nicht übertreibst – es müssen nicht 50 Webverzeichnisse sein, die du mit immer wieder den gleichen Inhalten füllst. Such dir lieber ein paar gut gepflegte Webverzeichnisse heraus und formuliere jeweils individuelle Titel und Beschreibungen für den Eintrag deiner Webseite.
  6. Blogparaden
    Auch interessant können sogenannte Blogparaden sein. Im Rahmen einer Blogparade schreiben meist mehrere Blogger ihre Gedanken zu einer bestimmten Thematik auf – das Ganze ist natürlich zeitlich begrenzt. Natürlich hat man nicht immer das Glück, dass es aktuell zur eigenen Thematik eine Blogparade gibt, wenn aber sollte man daran teilnehmen, es kommen mit Sicherheit auch ein paar Backlinks dabei rum.
  7. Bookmarks in Maßen
    Bookmarks bzw. Social Bookmarks können ebenfalls hin und wieder ganz interessant sein, um ein paar Links aufzubauen. Hierfür gilt aber das selbst wie auch für Punkt 5 „Webverzeichnisse“.
  8. Kommentieren & Diskutieren
    Wenn Du möchtest, dass über dich und deine Webseite gesprochen und diese empfohlen wird, dann solltest du auch selbst mit Kommentaren und Diskussionsteilnahmen nicht geizen. Versuche stets, etwas hilfreiches bzw. produktives zu einem Thema beizusteuern – so behält man dich positiv im Gedächtnis. In Foren-Diskussionen ist dann auch möglich, sinnvoll (aber eher sparsam) den ein oder anderen themennahen Link zu setzen.
  9. Gastartikel schreiben
    Gastartikel für andere Blogs zu schreiben, gehört mittlerweile auch zum „Standard-Repertoire“. Hierbei geht es jedoch nicht nur um Backlinks, die man über diese Maßnahme generieren, sondern auch über Kompetenz, das so einem breiteren Publikum zugänglich gemacht und vermittelt werden kann. Für Gastartikel eignen sich insbesondere Blogs, die thematisch ähnlich gelagert sind – und auch hier gilt: schreib deine Blogger-Kollegen einfach freundlich und authentisch an und sende vielleicht auch gleich eine kleine Kostprobe in Form eines Beispielartikels mit. Es wird sich sicher etwas ergeben.
  10. Soziale Netzwerke & Social Signals
    Es ist kein Geheimnis mehr, dass Signale aus sozialen Netzwerken ebenso für das Ranking in den Suchmaschinen herangezogen werden. Bemühe Dich deshalb um die Teilbarkeit deiner Inhalte ebenso, wie um den Austausch in den sozialen Netzwerken selbst. Rege selbst zu Unterhaltungen und Diskussionen an, teile deine Inhalte und verstecke sie nicht!

Bildquelle: Pixabay.com

Das könnte dich auch interessieren:

Jasmina

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

2 Kommentare

  1. Hallo Jasmina,

    vielen Dank für Deine Übersicht.

    Meiner Meinung nach fehlt ein wichtiger Punkt in der Auflistung, der die Grundlage für wertvolle Backlinks ist:
    Super Inhalte.

    Heute huschen viele Blogbetreiber leider nur noch über verschiedene Themen hinweg und liefern nicht wirklich nutzbaren Inhalt für Leserinnen und Leser.
    Wer es schafft, Besucher dauerhaft zu verschiedenen Aktionen auf der eigenen Webseite zu bewegen, zu klicken etc., der wird (auch) automatisch Links und höhere Rankings erzielen.
    Außerdem fällt das Linkbuilding umso leichter, wenn man tolle Inhalte vorweisen kann.

    Bis bald und schöne Grüße aus dem Norden!
    Keno

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.