Online Marketing – Das Ziel entscheidet über die Mittel

Marketingziele

Auch wenn es hier im Blog eher um die Themenbereiche Social Media und das Bloggen geht, schreibe ich ja hin und wieder auch mal einen Artikel zu anderen Gebieten des Online Marketings. Nicht zuletzt erfolgen solche „Abstecher“, da ich in diesem Gebiet auch beruflich tätig bin.

In einer Zeit, in der immer mehr Unternehmen in den Online-Bereich drängen und sich die Branche zunehmend professionalisiert und spezialisiert, ist es gerade für Anfänger besonders schwierig, einen Überblick über das Online Marketing, seine Facetten, Notwendigkeiten und Möglichkeiten zu erhalten.

Nicht gerade selten kommt dann von Anfängern – wie beispielsweise Existenzgründern im E-Commerce – die Frage: „und wo fangen wir da jetzt an?“. Gemeint sind damit die einzelnen Bereiche des Online Marketings, denen heutzutage eine ganz besondere Relevanz zugesprochen wird – Google Adwords, Suchmaschinenoptimierung und das Social Media Marketing.

Ist „alles sofort“ wirklich die beste Lösung oder sollte man vielleicht doch abwägen, wo man mit dem Online Marketing beginnt?

Über Anfang und Mittel entscheidet das Ziel

Am Anfang aller Überlegungen, Analysen und Entscheidungen sollte immer wieder das Ziel stehen. Im optimalen Fall existiert ein langfristiges Ziel, welches in mehrere kurz- und mittelfristige Zielstellungen herunter gebrochen wird.

So kann die Zielsetzung für die nächsten 12 Monate für einen Online Shop beispielsweise lauten: täglicher Umsatz von 1.000 Euro.

MarketingzieleDabei stellt sich im nächsten Schritt die Frage: wer sind diejenigen, die diese 1.000 Euro Umsatz täglich „produzieren“? Woher kommen sie und wie bewege ich sie den Kauf „bei mir“ zu tätigen?

Die Rechnung mache ich häufig sehr gern von zwei Seiten auf. Beispielsweise muss einerseits analysiert werden, wie viele  Besucher notwendig sind, um unter der Beachtung bestimmter Faktoren wie beispielsweise der Click Through Rate und der Conversion Rate einen solchen Umsatz generieren zu können.

Andererseits kann man die Realitätsnähe dieses Ergebnis durch Marktanalysen mit diversen Online Marketing-Werkzeugen gegenprüfen – beispielsweise durch die Beantwortung der Frage, ob so viele Personen überhaupt nach einer bestimmten Begrifflichkeit (die im Bestfall eine Kaufentscheidung enthält) auch suchen und wie viele davon im realistischen Fall unter Beachtung jener Bedingungen (CTR, Bounce Rate, Absprungraten, CR etc.) auch tatsächlich kaufen würden.

Recht schnell erhält man so einen guten Überblick darüber, woher Nutzer kommen können und wie „kauffreudig“ diese sind, als auch darüber, mit welchen Mitteln dieses Ziel bzw. die Zwischenziele kurz-, mittel- und langfristig zu erreichen sind.

SEO, Adwords und Social Media ?

In diesem Zuge steht der Shopbetreiber bzw. Webseitenbetreiber recht schnell vor der Entscheidung, ob eine Kombination aus Aktivitäten in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing mit Google Adwords und Social Media Marketing die effektivste Methode ist oder ob vielleicht ein Teilbereich vielmehr auf dem anderen aufbauen sollte?

Um das entscheiden zu können, sollte man sich insbesondere als Laie gut beraten lassen oder man ist bereit, eine ganze Menge „Lehrgeld“ zu zahlen – was in den meisten Fällen geschieht, wenn man die Dinge als Laie allein angeht.

Zu solch einer Beratung gehört eine detaillierte und individuelle Adwords Beratung, als auch eine detaillierte Analyse der Möglichkeiten und Wirkzeiten, die man mit der Suchmaschinenoptimierung, als auch dem Social Media Marketing erreichen kann.

Denn generell gibt es kein pauschales Patentrezept für Erfolg im Online-Bereich, welches man jeder beliebigen neuen Online-Plattform überstülpen kann.

Das kann schließlich auch bedeuten, dass bei allem Trubel, der um das Social Media Marketing gemacht wird, dieses schlussendlich gar kein relevanter und nützlicher Kanal für das Online Marketing eines bestimmten Unternehmens ist. Gleiches kann auch für das Suchmaschinenmarketing mit Google Adwords oder andere Gebiete des Online Marketings zutreffen.

Fazit

Als Webseiten- oder Shopbetreiber sollte man sehr genau wissen, wohin man in einem Zeitraum X kommen will und sich von professionellen Personen und Agenturen dahingehend beraten lassen.

Auch wenn man in wenigen Tagen sicher kein „Online Marketing-Profi“ wird, so ist es immer von Vorteil sich eingehender mit der Gesamtmaterie zu befassen, um zumindest einen groben Überblick darüber zu erhalten, wozu einem schließlich geraten wird und aus welchen Gründen dies erfolgt. Hilfreich ist dabei einschlägige Online Marketing-Literatur.

Ein wichtiges Mittel ist außerdem während und nach jeglicher Inanspruchnahme solcher Dienstleistungen die Erfolgskontrolle und damit einhergehend die Frage: Was wurde getan und was konnte damit effektiv für meine Online-Präsenz erreicht werden?

 

Das könnte dich auch interessieren:

Jasmina

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.