Trends anhand Social Media Monitoring Tools analysieren

social media monitoring

Unter Social Media Monitoring versteht man das gezielte Beobachten des Verhaltens von Nutzern sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+ und Co. Dabei geht es beispielsweise darum, wie, wann und warum User Beiträge teilen, liken und darüber sprechen. Auf diese Weise sollen nicht nur ankommende Bedrohungen erkannt werden, sondern auch Trends analysiert werden. Kaum ein anderes Medium als soziale Netzwerke spiegelt so gut die aktuellen Trendbewegungen in der Bevölkerung wider.

Viele Unternehmen haben das für sich erkannt und nutzen die sogenannten Social Media auch aktiv für Pressearbeit und zur Kundenbindung. Leider haben viele noch immer nicht erkannt, dass es auch eines guten Monitorings der Aktivitäten bedarf, um diese Aktivitäten qualitativ hochwertig auszuwerten. Dabei bietet ein gutes Social Media Monitoring alles, was das Analystenherz höher schlagen lässt:

  • Die Ergebnisse sind quasi in Echtzeit verfügbar.
  • Der Kostenaufwand ist minimal.
  • Richtig eingesetzt bekommt man zu 100 Prozent relevante Daten und kann sein Verhalten entsprechend anpassen.

Tatsache ist: Ein Unternehmen sollte sich zunächst in möglichst vielen Netzwerken (wo auch die Zielgruppe ist) betätigen und dann anhand des Social Media Monitoring auswerten, welche Aktivitäten sinnvoll waren und welche nicht. Auf diese Weise erhält man realistische Werte, in welchen Networks es sich lohnt, Zeit zu investieren. Trends lassen sich heute nur noch schwerlich durch Telefoninterviews oder Straßeninterviews erkennen. In den sozialen Netzwerken teilen User oftmals ihre privaten Interessen mit und tauschen sich über Trends aus. Es wird „Gefällt mir“ gedrückt, ein Beitrag, der als interessant erscheint, wird geteilt. Werden diese Daten ausgewertet, kann ein Unternehmen leicht erkennen, welche Produkte und Dienstleistungen gut angenommen werden und welche nicht.

Um wirklich verwertbare Daten erzeugen zu können, benötigt ein Produkt aber das, was man in der Werbesprache Buzz nennt, also eine große Reaktion. Um das erzeugen zu können, bedarf es allerdings schon einiges Wissens über die Mechanismen im Social Media Marketing. Schließlich muss das Produkt oder die Dienstleistungen in den Nutzern Emotionen hervorrufen. Ohne diese reagieren User auch nicht darauf und es entstehen kaum verwertbare Daten.

Social Media Buzz
Social Media Buzz

Social Media Monitoring erweist sich allein durch die Tatsache, dass Daten in Echtzeit erhoben werden können, als das Marktforschungs Tool der Zukunft. Immer mehr Unternehmen werden sich dessen bewusst und nutzen die Kraft des Internets, um Trends zu erforschen. So können sie immer besser auf die wirklichen Bedürfnisse der User eingehen und ihre Produkte werden auch deutlich besser angenommen. Das Verhalten des Unternehmens auf den sozialen Plattformen kann gezielter erfolgen und wirkt auch innerhalb des Unternehmens als deutlich weniger chaotisch.

Paul_BieberDies ist ein Gastartikel von Paul Bieber – Er ist SEO & Social Media Manager bei Columbus Interactive und Blogger der Agenturszene am Bodensee. Du bist auch daran interessiert, einen Gastartikel auf onlinelupe.de zu veröffentlichen? Dann melde Dich einfach bei mir !

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Jasmina

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

5 Kommentare

  1. Wirklich sehr interessant! Durch Social Media muss derart viel angepasst und neu optimiert werden. Da sind kleine „helferlein“ natürlich sehr sinnvoll!
    Danke!

  2. Noch setzen bei weitem nicht alle Firmen solche Tools ein – und das ist für alle, die es bereits tun, ein riesen Vorteil. Jeder der also noch nicht misst, sollte das dringend nachholen, hier lauert (noch) ein großer Wettbewerbsvorteil!

  3. Ich glaube es wird noch eine ziemlich lange Zeit dauern, bis diese Tools von deutschen Firmen eingesetzt wird. Die sind ja im Bereich von social media ziemlich weit hinter den Amerikanern zurück.

  4. Hallo, mir waren Online Media Tools bis jetzt noch nicht bekannt. Solche Hilfen sind bestimmt sehr kompliziert im bezug auf ihre Algorhytmen? Ich kenns sonst nur Google Trends..

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