Social Media und die Liebe <3

Inzwischen wissen wir alle: über Social Media Plattformen wird so allerhand preisgegeben und Plattformen wie Facebook wissen möglicherweise schon mehr über uns als wir selbst. Eine wirklich interessante Entdeckung machte ich kürzlich bei David McCandless. Dort wurde eine Grafik veröffentlicht, die die jährliche Entwicklung von Liebesbeziehungen wiederspiegelt. Dazu wurden 10.000 Status-Updates nach den Phrasen „break up“ und „broken up“ im zeitlichen Verlauf untersucht und heraus kam eine wirklich spannende Abbildung.

Heraus kamen dabei folgende drei Thesen:

1. Etliche Leute beenden ihre Liebesbeziehungen kurz vor saisonalen Veränderung, wie dem Frühling oder dem Sommer.

2. Montage sind nicht nur der Beginn der Arbeitswoche, sondern auch das Ende vieler Beziehungen. (Oder wird an Montagen einfach nur der Status wieder aktualisiert?)

3. Zu Weihnachten trennen sich die wenigsten Paare.

5 Dinge, die Facebook in Sachen Liebe veränderte

Diese Ergebnisse passen weiterhin sehr gut zu einem Artikel, der vor kurzem bei mashable veröffentlicht wurde. Dort ging es um 5 Dinge, die Facebook in Sachen Liebe und Beziehung grundlegend veränderte, die jedoch mit einem Augenzwinkern zu genießen sind:

1. Posts, Nachrichten und Updates werden überanalysiert…“and love (and lust) drive people to do silly things“ (mashable.com).

2. Der oder die Ex bleibt online immer verfolgbar…früher war der/die Verflossene wirklich verflossen.

3. Beziehungen und Trennungen werden öffentlich…was früher der langwierige „Buschfunk“ war, erledigt heute Facebook.

4. Jede Beziehung, jede Trennung, jeder Post bleibt in den Weiten des Netzes für den oder die nächsten aufrufbar…also löschen, was gelöscht gehört und noch gelöscht werden kann. ;)

5. Kommentare von anderen können  mißtrauisch werden lassen…und ungeahnte Mißverständnisse mit sich bringen.

Twitter und die Liebe

.. und hat man die Liebe noch nicht gefunden, hilft ein kleines Tool namens Twitter-Love. Das Tool funktioniert ganz einfach. In die Textzeile muss einfach nur ein Begriff eingegeben werden, der etwas beschreibt, was man besonders liebt. Mit einem Klick auf „Send“ bekommt man mit etwas Glück eine kleine Liste mit passenden Twitter-Usern. Aber auch das ist mit einem Augenzwinkern zu betrachten und man sollte wohl keine großen Erwartungen an dieses Tool stellen ;).

Was sagt ihr? Inwiefern haben Social Media Plattformen Euer Verhalten in Sachen Liebe und Beziehung verändert? Ich bin gespannt :)

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Jasmina

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

4 Kommentare

  1. Haha, ja, da sagst du was…
    Das schöne ist ja, das alle Partnerbörsen selsbst so Suuuuperschüchternen Menschen wie wir, ermöglichen Weibsvolk anzusprechen, ohne gleich puterrot und mit einem Knoten in der Zunge los zu stammeln.
    Und in der Tat „geht“ da was im www. Tatsächlich hatte ich auch schon 2 Freundschaften, die sich über Social Network gebildet hatten. Leider ist da aber immer das Entfernungsproblem, was sich früher oder später schädigend auf eine Beziehung auswirkt.
    Deshalb suche ich mir meine Freundinnen jetzt doch wieder in der Uni-Mensa.. ^^

  2. Also das sind dann schon Dinge, die ich nicht über Twitter oder Facebook veröffentlichen, bzw. die ich gar nicht -also auch nicht über andere Quellen- in die Öffentlichkeit „hinausposaunen“ würde.

    Jüngere Leute (oh man, jetzt hör ich mich selbst schon alt an^^) könnten das anders sehen. Ich denke da in erster Linie an Teenager und Leute bis vielleicht Anfang der 20er, die ja teilweise doch viel unbekümmerter mit solchen Dingen an die Öffentlichkeit gehen und sich teilweise wirklich jeden Kram über Twitter oder Facebook gegenseitig mitteilen. Auch wenn ich selbst hin und wieder auf meinem Blog das ein oder andere Detail aus meinem Leben offenbare, solche Dinge würde ich dann doch für mich bzw. meine Privatsphäre behalten wollen. Leute, die wissen sollen, dass man einen neuen Partner hat -oder eben nicht mehr hat- haben das früher schon immer auf traditionelle Wege erfahren und würden das heute sicherlich auch noch.

    Vielleicht bin ich in der Hinsicht auch einfach zu altmodisch (schon wieder klinge ich älter, als ich eigentlich bin^^ Möchte nicht wissen, was ich so von mir gebe, wenn ich mal Mitte der 30er bin^^), aber ich kann ja auch oft nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich z.B. höre / lese / sehe, dass Leute via SMS Schluss machen. Wahrscheinlich hat jede Zeit so ihre eigenen „Gesetzmäßigkeiten“.

    Für mich persönlich hat sich in Liebesdingen jedenfalls durch Facebook und Twitter nichts geändert… weder im positiven, noch im negativen Sinne.

    1. Hi Barbara,

      Danke für Dein Feedback zum Theme – das freut mich ;)
      Ja, ich war in den letzten 4 Wochen auch nicht sonderlich viel online – und schon da habe ich teilweise das Gefühl irrsinnig viel verpasst zu haben….

      LG
      Jasmina

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