Twitter Tools #1 – Twitter Trend Recherche & SMO mit Twitter Search Advanced

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Advanced Twitter Search

Die erweiterte Twitter-Suche ist in vielerlei Hinsicht hilfreich. Einerseits ermöglicht sie es, wertvolle Twitter-User zu finden oder auch Thementrends unter bestimmten Twitter-Usern zu filtern. Die Sucheinschränkungen finde ich hier wirklich beeindruckend vielfältig. Neben der Suche nach Begrifflichkeiten (Words) unterteilt in Wörter oder Phrasen, die in den Tweet enthalten oder nicht enthalten sein sollen, sowie der Suche nach bestimmten Hashtags, lassen sich ebenfalls bestimmte Personen und Personengruppen aus Twitter filtern. Diese können unter anderem nach Region, Sprache, Datum, positiver oder negativer Einstellung (Verwendung von Smileys), Verlinkungen und Retweets gefiltert werden.

Suche nach qualitativen Followern

Angenommen, ich suche nun nach neuen und qualitativen deutschsprachigen Followern, die relativ viel retweeten und Hashtags wie #socialmedia verwenden, dann suche ich wie in der Abbildung angegeben.

Das Ergebnis zeigt mir dann diese Twitter-User (aktuelles Live-Ergebnis).

Ich halte also ein Live-Suchergebnis jener Twitterer, die meinen Kriterien entsprechen und habe damit den Vorteil, dass ich hier auch auf Twitter-User aufmerksam werde, die nicht bereits in sämtlichen Timelines auftreten und sehr wahrscheinlich an meinen Tweets und schließlich an meinem Blog interessiert sein könnten.
Alles in allem ist der manuelle Aufwand, da diese Suchen regelmäßig durchgeführt werden sollten, relativ hoch, aber in meinen Augen qualitativ so hochwertig, dass es sich schließlich nur lohnen kann.

Trendsuche mit Twitter Search Advanced

Nun ist es möglich, die ausgewählte Anzahl der Tweets zur Thematik einfach quer zu lesen und Trendinhalte „manuell“ zu erfassen.

Eine andere Möglichkeit bietet an dieser Stelle der Einsatz eine Keyword-Density Tools. Hiefür bietet sich beispielsweise das Keyword-Analyse bzw. –Density Tool von http://keyword-analyse.com/ an. In die URL-Zeile kopiert man nun einfach die URL der ausgelösten Twitter-Advanced-Suche und klickt nachfolgend auf „Analysieren“. Man erhält Listen mit Ein-, Zwei- und Drei-Wort-Phrasen.

Was man mit dieser Methode heraus bekommen möchte, sind ganz simpel jene Keywords, die im Zusammenhang mit „Social Media“ häufig getwittert werden – Trends also.

Twitter Search Advanced und Keyword-Density

Betrachten wir nun die Ein-Wort-Phrasen der Keyword-Density-Auswertung, stellen wird jedoch schnell fest, dass wir nicht wirklich schlauer sind. Denn: natürlich zählen die Standard-Angaben eines Tweets – also minutes, reply, http, und Füllwörter ebenso als Keyword. Da sie in jedem Tweet irgendwie vorkommen, ist ihre Dichte auch besonders hoch – für die Trendsuche jedoch nicht zu gebrauchen.

Trends: Ein-Wort-Phrasen

Ein Blick auf die nachfolgenden Zwei-Wort- und Drei-Wort-Phrasen zeigt ein ähnliches Bild. Also muss die Suche ein  wenig verändert werden. Und so begibt man sich zurück auf die Startseite von http://keyword-analyse.com/, gibt wiederholt den Link ein und verändert die Analyse vorab unter „Weitere Optionen“. Nun heißt es, ein wenig auszuprobieren. Erhöhe die Mindestwortlänge auf 4, 5 oder 6 Zeichen und überprüfe die Ergebnisse, die Du erhältst. In diesem Fall bringt eine Mindestwortlänge von 5 Zeichen schon mehr Aufschluss und ich kann unter den Ein-Wort-Phrasen folgende Keywords identifizieren: „policies“, „amazon“, socialmediascan“, „studie“ und „facebook“.

Es ist sinnvoll nachfolgend nochmals den Zusammenhang der angezeigten Tweets mit den gefilterten Keywords abzugleichen. So fällt nämlich auf, dass „socialmediascan“ kein Thema, sondern ein Twitter-Account ist und vielleicht ist es sinnvoll, auch diesem zu folgen.

Trends: Zwei-Wort- und Drei-Wort-Phrasen

Betrachte ich nun die gefilterten Zwei-Wort-Phrasen, fallen mir folgende Keywords ins Auge: „media richtlinien“, „expand b2b“ und „b2b socialmedia“. In den Drei-Wort-Phrasen sind es „social media empfehlungen“ und „social media marketing“.

Auch diese Begriffe überprüfe ich kurz darauf, ob sie inhaltlicher Natur sind oder ob sie einem Twitter-Account-Namen entspringen.  Wichtig ist natürlich hier besonders auf die Stärke Keyword-Density zu achten und sich danach die Frage zu stellen, ob die gefilterten Keywords tatsächlich relevant sind.

Worauf zu achten ist

Nachdem man einige Keywords aus einer Suchliste gefiltert hat, ergibt sich schon mal eine gute Grundlage für neue Ideen – entweder man verfasst Blogartikel zu diesen Themen oder mischt sich in Diskussionen ein, die mit diesen Themen in Zusammenhang stehen, verweist in diesem Rahmen evtl. auf eigene ältere Blogartikel oder ähnliches. Ich denke, die Varianten dieses Wissen zu nutzen, sind vielfältig.

Was jedoch beachtet werden muss: Diese Art der Twitter-Keyword-Analyse bezieht sich auf einen nur sehr kleinen Zeitraum und eine kleinere Auswahl an Tweets (max. 50). Um stichfestere Keywords zu erhalten, sollte dieses Vorgehen ein paar Mal täglich oder wöchentlich wiederholt werden. So ist es möglich, dauerhaftere Trends innerhalb der „Social Media-Diskussion“ zu ermitteln.

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Jasmina

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

5 Kommentare

  1. Aloha Jasmina,

    ein toller Artikel. ich würde TweetDeck auch fast zu den Tools mit dazu zählen. Ich benutze es beispielsweise mit Hash-Tabellen sehr gerne für Trends und zur Überwachung. Gerade was Brands angeht.

    Liebe Grüße,
    Andi

  2. Hi Andi,

    Danke :)
    Jap, zu Tweetdeck wird in Zukunft auch noch ein Artikel folgen. Jetzt war erst einmal eine zu Twitter Search Advanced dran :)

    Liebe Grüße,
    Jasmina

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