Webanalyse mit Piwik lernen und verstehen

piwik webanalyse

Mit der Entwicklung des Webanalyse-Tools Piwik im Jahr 2009 wurde das Fundament für eine heute wichtige Analyse-Alternative zu Google Analytics gelegt. Das Tool Piwik wurde in den letzten 5 Jahren als Open Source-Tool stetig weiter entwickelt und kann nicht nur im Hinblick auf datenschutzrechtliche Aspekte punkten, sondern auch im Hinblick auf Handhabung und Analysemöglichkeiten. Was genau Piwik ist und wie man den richtigen Umgang mit Piwik erlernen kann, zeigt Dir dieser Artikel.

Was ist Piwik?

Bei Piwik handelt es sich um eine Open Source Webanalyse-Tool, dass beispielsweise anstelle von Google Analytics zur Analyse von Besucherströmen und -verhalten auf Webseiten und in Online Shops eingesetzt werden kann. Erstmals berichtet habe ich über Piwik im Juni 2010. Das ist nun schon fast 5 Jahre her und seither hat sich auch bei Piwik auch so einiges getan.

Piwik ist vor allem deshalb zu einer echten Analyse-Alternative im Vergleich zu Google Analytics geworden, da es mittlerweile einen ziemlich hohen Funktionsumfang besitzt und datenschutzrechtliche Aspekte mit Piwik noch stärker Beachtung finden als bei der Google-Webanalyse.

So werden sensible Analysedaten beispielsweise nicht bei Google, sondern direkt auf dem eigenem Server gespeichert. Nicht zuletzt deshalb ist Piwik in Deutschland nach Google Analytics nun das am häufigsten genutzte Webanalyse-Tool.

Was kann Piwik?

Grundlegend ermöglicht Piwik es, dass Nutzer und die Nutzung einer Webseite oder eines Online Shops in einem bestimmten Zeitraum ausgewertet und analysiert werden können. Dazu gehören Aspekte wie:

  • über welche Keywords wird die Webseite aufgerufen?
  • wie Verhalten sich Nutzer auf der Webseite?
  • wonach suchen Nutzer auf der Webseite selbst?
  • wie entstehen Konversionen auf der Webseite (oder wie nicht)?
  • mit welchen Endgeräten kommen Besucher auf die Webseite?
  • welche Seiten sind Einstiegsseiten?
  • welche Seiten sind Ausstiegsseiten?
  • Auswertungen von Zieldefinitionen
  • und natürlich einiges mehr ..

Webanalyse mit Piwik lernen

Wie auch schon bei Google Analytics gibt es zur Webanalyse mit Piwik mittlerweile einiges an Fachliteratur, die man sich selbst zu Gemüte führen kann. Je nach Erfahrungsschatz und grundlegend vorhandenem Verständnis können aber auch Piwik Seminare hilfreich sein, um die Webanalyse mit Piwik an sich, sowie vielfältige Auswertungs- und Analysemöglichkeiten kennen zu lernen.

Bekannt in der Branche sind beispielsweise die Seminare von Jonas Rashedi, der jene Piwik Seminare für Geschäftsführer und Inhaber und auch mehrere Mitarbeiter anbietet. Vermittelt wird innerhalb der Seminare, wie Piwik installiert und implementiert wird, welche Daten wohin übermittelt werden, wie die Benutzeroberfläche von Piwik angepasst und genutzt werden kann und welche zusätzlichen Funktionen nutzbar sind. Weiterhin geht es darum, gewonnene Daten richtig zu interpretieren und für die Erreichung von Zielen und die damit einhergehende Optimierung der Webseite auszuwerten.

Fazit

Für Fortgeschrittene ist es sicher möglich, sich eigenständig über „learning-by-doing“ in Piwik hinein zu finden und den Umgang mit dem Webanalyse-Tool zu erlernen. Schwieriger ist es jedoch für Nutzer, die kaum oder keine Erfahrungen mit anderen Webanalyse-Tools haben und dennoch produktiv mit solch einem System arbeiten sollen.

Sich das Wissen ausschließlich über Fachliteratur anzueignen, ist ein möglicher Weg. Jedoch kann dieser etwas länger dauern und die Frage ist: können besonders Mitarbeiter nach dem Lesen eines Buches sich eines solchen Tool effektiv bedienen oder ist ein Seminar im Hinblick auf die Vermittlung von Kernkompetenzen und Spezialwissen in solch einem Fall nicht doch die bessere Variante?

Bild: pixabay.com

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

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