Firmenhomepage für Existenzgründer selbst und günstig erstellen – Webvisitenkarte.net im Test

Webvisitenkarte Tour 1

In den letzten Monaten ging es hier sehr häufig um das Thema „Online Shop“ und „Shopsyteme“. Natürlich ist nicht jeder Unternehmer daran interessiert, einen Online Shop aufzubauen – den Einen ist es zu umständlich, für die Anderen macht es schlichtweg vom Geschäftskonzept her keinen Sinn. Doch eines benötigen sie mittlerweile alle: Eine Firmenwebseite, um zumindest Kontaktinformationen online bereit zu stellen, Interessenten und Kunden über Leistungen, Produkte und Preise zu informieren oder bestenfalls auch, um direkt zu kommunizieren.

Webvisitenkarte.net im Überblick

Mit dem Online-Dienst von Webvisitenkarte.net kann man in erster Linie recht einfach und kostengünstig eine einfache Firmenwebseite bzw. Präsentationswebseite für Selbständige oder Freiberufler oder ein Projekt etc. erstellen.

Dazu gehören unter anderem folgende Features und Funktionen:

  • eine eigene URL
    bspw.: ihre-firma.de.rs im Basis-Tarif und bspw. ihre-firma.de im Basic-und Business-Tarif
  • Inhalte selbständig ändern
  • eigenständige und einfache Anpassung des Designs
  • Einfügen eines eigenen Logos
  • Einfügen von Bildern und Videos
  • Basis-Features für die Suchmaschinenoptimierung
  • integrierte Blog-Funktion
  • integriertes Kontaktformular
  • integriertes Gästebuch
  • persönliche E-Mail-Adressen (im Basic- und Business-Tarif)
  • Webanalyse / Statistiken (im Basic- und Business-Tarif)
  • Mehrsprachige Webseitenfunktion (im Basic- und Business-Tarif)

Für wen eignet sich Webvisitenkarte.net ?

Für Selbständige, Freiberufler, Unternehmen oder Projekte, die einen normalen Internetauftritt benötigen und dabei nicht mehrere hundert oder gar tausende Euro in Design und Programmierung investieren können und wollen.

Wie funktioniert Webvisitenkarte.net?

Natürlich habe ich mir den Online-Dienst auch mal selbst angesehen. Die Free-Version macht es ja möglich, den Dienst schon mal grundlegend zu testen.

Nach einer wirklich simplen Registrierung mit Name, Mailadresse und Passwort, gelangt man direkt in eine Übersicht, in welcher man den Domainnamen (je nach Tarif) festlegen kann. Anschließend geht es direkt mit einer Tour weiter, die den Aufbau und die Arbeit mit Webvisitenkarte.net erläutert. Für meinen Geschmack sind sämtliche Schritte sehr übersichtlich gehalten – oben gelangt man in die verschiedenen Funktionen und Bereiche und in der Mitte sieht man die Vorschau zur zukünftigen Webseite.

Webvisitenkarte Tour 1

In den ersten Schritten der Tour geht es insbesondere um das Layout und Design. Wie in einigen anderen „Baukästen“ auch, kann man an dieser Stelle aus einer recht großen Auswahl verschiedener Layout-Vorlagen wählen oder sich sogenannte „Spezial-Layouts“ anzeigen lassen. Die Layout-Auswahl erfolgt ganz einfach via „Klick“.

Anschließend können Name, Logo, Slogan, Farben und Hintergründe festgelegt werden – ebenfalls eigentlich selbsterklärend, wie ich finde – und das meines Erachtens auch für Laien, da jeder Änderung sofort in der Vorschau ersichtlich ist.

Webvisitenkarte Tour 2

Nun sieht es inhaltlich jedoch noch recht mager aus. Also müssen Informationen und Texte her. Doch bevor man einen Text einfügt, sollte natürlich noch ein entsprechender Menüpunkt her. Für unsere „Pizzeria Onlinelupe“, soll es nun der Menüpunkt „Pizza“ werden. Wie der Menüpunkt angelegt wird, erläutert ebenfalls die Einführungstour. Anschließend kann man den neuen Menüpunkt übrigens ganz einfach via „Drag&Drop“ in die bestehende Gliederung der Navigation einfügen.

Jetzt folgend Inhalte. An dieser Stelle kann man direkt wählen, ob es sich um einen reinen Text, eine Tabelle, eine Überschrift, einen Trennstrich, ein Bild, ein Dokument, HTML-Code oder ein Youtube-Video handelt. Text wird beispielsweise über einen WYSIWYG-Editor eingefügt, in dem der Text direkt optisch bearbeitet werden kann.

Webvisitenkarte Tour 3

So oder so ähnlich könnte das nun aussehen – mit ein wenig mehr Zeit und Muse natürlich auch schöner.

Webvisitenkarte Tour 4

Seiten anlegen, den Blog oder Gästebuch aktivieren oder auch Galerien anlegen funktionieren ebenso einfach und sind wortwörtlich in wenigen Minuten erstellt und einsatzfähig – bei ziemlich passablem Aussehen.

Ein paar weitere wirklich gute Beispiele, wie gut eine Webseite, die mit Webvisitenkarte.net erstellt wurde aussehen kann, findet man unter anderem unter den Beispielen bzw. Referenzen des Online-Dienstes. Mir persönlich sind da besonders die Webseiten bowleanies.de und fotobeckerei.com ins Auge gestochen, die ich ausgesprochen gelungen finde.

Was kostet Webvisitenkarte.net?

Nun stellt sich natürlich auch die Frage: was kostet das Ganze? Generell existieren 3 Tarife, die von 0,00 Euro bis monatlich 6,99 Euro reichen und sich im Funktionsumfang unterscheiden.

Der Free-Tarif für 0,00 Euro ist kostenlos, jedoch mit einigen Einschränkungen verbunden, auf die man möglicherweise nicht verzichten möchte. Beispielsweise der Domainname. Dieser endet in diesem Tarif immer auf „.de.rs“. Das ist ein wenig umständlich zu merken – insbesondere für Kunden und Interessenten. Außerdem muss man im Free-Tarif auf eine persönliche E-Mail-Adresse verzichten, erhält nur eingeschränkten Support, keine Statistiken, keine Mehrsprachigkeit und die Webseite ist nicht werbefrei.

Wer also eine professionell wirkende Firmenwebseite mit Webvisitenkarte.net aufbauen möchte, sollte dann doch zumindest zum Basic-Tarif, optimalerweise aber zum Business-Tarif greifen. Der Business-Tarif enthält viele notwendig Funktionen für einen professionellen Webauftritt, wie beispielsweise eine eigenständige Domain samt E-Mail-Adressen, ist werbefrei, man hat Einsicht in Besucherstatistiken, kann Dateidownloads anbieten, die Webseite mehrsprachig umsetzen, erhält schnellen Support und einiges mehr.

Interessant finde ich auch die Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen – diese sind m. E. nämlich ziemlich kundenfreundlich gestaltet. Den Basic-Tarif erhält man ab 3 Monaten Vertragslaufzeit, den Business-Tarif schon ab einem Monat. Die Kündigungsfristen liegen bei beiden Tarifen bei einer Woche. Da kann man soweit nichts dran aussetzen.

Fazit – lohnt sich das? Eine Webseite mit Webvisitenkarte.net ?

Dass ich mich mit Webseitenbaukästen eingehender beschäftigt habe, ist schon eine ganze Weile her, aber insgesamt macht der Dienst von Webvisitenkarte.net einen sehr guten und brauchbaren Eindruck auf mich. Die Tarife und Vertragslaufzeiten finde ich absolut in Ordnung und bezahlbar, wobei man mit einer selbstgehosteten Webseiten nicht unbedingt günstiger wegkommt.

Und auch der wesentliche Kern des Dienstes, nämlich die einfache eigenständige Erstellung einer Webseite samt Inhaltspflege, hat mich in diesem ersten kleinen Test überzeugt. Ich meine, dass es damit vor allem Laien mit ein wenig Zeit und Muse absolut möglich ist, eine optisch ansprechende und informative Webseite auf die Beine zu stellen.

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Jasmina

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

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