Das perfekte WordPress Theme – gibt es das?

das perfekte Wordpress Theme - gibt es das

Wie einige von Euch, habe auch ich neben der Onlinelupe noch ein paar andere Blogs und Webprojekte. Allesamt laufen sie auf WordPress. WordPress ist flott installiert, einfach zu handhaben und im Gegensatz zu einigen anderen Content Management bzw. Blog-Systemen nicht überflutet mit Funktionen. Benötigt man zusätzliche Features, sind diese ganz einfach via Plugin installiert. Damit möchte ich nicht ausschließen, dass es auch noch weitere gute Content Management Systeme gibt – möglicherweise wäre auch das fokus CMS, jedoch bin ich Umgang mit WordPress routiniert und kenne einige Ecken und Kanten des Systems.

WordPress Themes – die echte Qual der Wahl

Wird ein neues Projekt aufgebaut, stellt sich spätestens nach der Installation von WordPress die Frage nach dem richtigen Theme. Das Theme steht wiederum in Abhängigkeit zu einigen inhaltlichen und strategischen Faktoren. Damit meine ich Punkte wie beispielweise:

  • grundlegende Thematik des Blogs / Webprojekts
  • Ziel der Webseite (Information, Blog, Affiliate etc.)
  • inhaltliche Ausrichtung (News, Magazin, Portfolio etc.)
  • Anpassungsmöglichkeiten des Themes

Von kostenlosen und Premium WordPress Themes

das perfekte WordPress Theme - gibt es dasVon der Nutzung kostenloser WordPress Themes bin ich seit einiger Zeit abgerückt. Zwar verstecken sich darunter echte Perlen, jedoch finde ich einerseits den Aufwand enorm, sich durch alle möglichen kostenlosen WordPress Themes zu suchen und dabei immer wieder mit Einschränkungen in der Auswahl leben zu müssen. Andererseits macht sich der Qualitätsunterschied zwischen einem kostenlosen WordPress Theme und einem Premium WordPress Theme dann doch sehr häufig bemerkbar. Das beginnt bei einem anspruchsvollem Design, geht über den Code (Sicherheitslücken) bis hin zu den Anpassungsmöglichkeiten.

Aber selbst wenn man sich für ein Premium WordPress Theme entscheidet, bedeutet das nicht, dass die Auswahl einfacher fällt. Einer meiner favorisierten Quellen hierfür sind die Anbieter Themeforest* und Mojo-Themes*.

Das perfekte WordPress Theme

Nun habe ich mich in den letzten Jahren bestimmt schon durch mehrere tausend WordPress Themes geklickt und bin jedes Mal aufs Neue etwas genervt davon, so viel Zeit für die Auswahl eines Themes aufzuwenden. WordPress Theme-Plattformen wie wp-theme-base.de helfen zwar durch gut funktionierende Suchfunktionen dabei, den Aufwand ein wenig zu minimieren – jedoch bleibt eines: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Andererseits finde ich ab und an auch mal ein Theme, von welchem ich echt beeindruckt bin und mir vorstellen könnte, es in unterschiedlichen Variationen auf verschiedenen Seiten einzusetzen.

perfektes WordPress themeErst kürzlich bin ich auf ein recht neues Responsive Premium WordPress Theme namens „Qreator“ gestoßen, das ich optisch sehr überzeugend und vielfältig einsetzbar finde. Zumal es aufgrund der Features für nicht HTML-Kenner eine Option ist. Kleines Manko: Die Dokumentation ist zwar umfassend, jedoch nicht lückenlos und so ergibt sich hier und da mal eine kleine Hürde in der Nutzung.

Und schließlich stellt sich mir die Frage: gibt es vielleicht irgendwann etwas, wie das perfekte WordPress Theme? Bzw. was würde ich darunter verstehen? Das Qreator-Theme kommt dem Ganzen schon recht nahe. Optimal wäre eine intuitivere Handhabung der Features im Backend. Grundlegend wäre für mich ein perfektes WordPress Theme ein Theme, das ich auf vielen Seiten einsetzen möchte und in differenzierten Varianten auch einsetzen kann, ohne dass es nach „immer dem Gleichen“ aussieht.

Dazu gehören unter anderem Wunsch-Features wie:
..ohne im Code rumfrickeln zu müssen..

  • simple Layout-Anpassung via Drag & Drop inkl. einfacher Änderungen von Breiten und Höhen
  • einfache Anpassung von Text-Attributen (Größe, Font-Family, Farbe, Hover & Co.)
  • einfaches Stylen von Posts und Pages via Drag & Drop (Anordnung von Elementen)
  • einfaches Einfügen und Stylen von Slidern (siehe Qreator WP Theme)
  • variable / individuelle (globale) Farb-Styles
  • globale Anpassungen von Bildern (Rahmen, Schatten, Border & Co.)
  • umfangreiche Shortcodes (Tabs, Columns, Buttons, Boxen & Co. – auch hier geht Qreator mit gutem Beispiel voran)
  • integrierte Formularerstellung (Kontakt etc.)
Möglicherweise fallen mir in den nächsten Tagen auch noch einige weitere Wünsche ein. Aber nun seid ihr dran: was wünscht ihr Euch von einem perfekten WordPress-Theme? Welche Features vermisst ihr bislang in den meisten Themes oder gibt es bereits WordPress Themes, die eurer Meinung nach einem perfekten Theme bereits nahe kommen? Ich freue mich über euer Feedback! 

 

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

17 Kommentare

  1. Ja das liebe Leiden mit den Themes. Da ist es wirklich egal ob frei oder kostenpflichtig, wobei es auf beiden Seiten wirklich gute und auch leider wirklich schlechte gibt.

    Das perfekte Theme gibt es meiner bescheidenen Meinung so nicht, da jeder komplett andere Vorstellungen davon hat, wie dies aussehen soll und vor allem, was es können soll. So bleibt einem letztlich nur ein Kompromiss und die Themes sind wirklich schnell erweiterbar, via Plugins, wie Du schon geschrieben hast.

    Was die Qualität des Codes angeht, so muss ich sagen, auch hier habe ich schon auf beiden Seiten sowohl sehr gut als auch sehr schlechte Beispiele gesehen. Sicherheitslücken fand ich auch schon massive in kostenpflichtigen Themes. Das ging bei einem „simplen“ Clickjacking los bis hin zur Möglichkeit Code direkt auf dem Serve via Hook ausführen zu lassen, was ich als besonders bedenklich empfinde. Denn gerade bei letzterer Möglichkeit stehen einem dann beinahe alle Möglichkeiten offen. Die letzten Tage / Wochen haben es ja wieder gezeigt :-)

    Zum Funktionsumfang der Themes muss gesagt sein, je mehr Funktionen und Einstellungen ein solches Theme bietet, desto langsamer wird es letztlich auch, da jede Funktion und Einstellung eine potentielle Abfrage der Datenbank bedeutet. Hier trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Will sgen, hier stechen die Entwickler hervor, die in der Lage sind, Optionen zu cachen und somit die Last für den Server zu minimieren. Auch da gibt es wieder auf beiden Seiten gute und schlechte Beispiele.

    Pauschal könnte ich persönlich also nicht sagen, ob ich ein freies oder kostenpflichtiges Theme bevorzuge. kommt immer auf den Einsatz an und wenn es gar nicht anders geht, schreib ich es halt selbst und da hat mich Dein Artikel direkt wieder auf einige Ideen gebracht :-)

    Grüße
    Peter

    PS.: Keine Benachrichtigungsfunktion bei für neue Kommentare?

    1. Hallo Peter,

      vielen Dank für Dein ausführliches Feedback!! Ehrlich gesagt, beneide ich Dich um die Option „Dann schreibe ich es eben selbst“ :-) Wer würde das nicht gerne können, wenn er nur ein simples Theme benötigt und sichergehen möchte, dass es „sauber“ ist? Ansonsten können sich „Halb-Laien“ wie ich, ja fast nur auf das Urteil von Spezialisten wie Dir verlassen. (oder auf diverse Bewertungen, Empfehlungen & Co.).

      Vielleicht ist eine Deiner Ideen nun, dass Du uns ein nahezu perfektes Theme kreierst? ;-)

      LG
      Jasmina

      1. Ich glaube für mich würde es voll ausreichen, wenn ich das Theme anpassen könnte. Denn in der Regel ist es so, dass interessante Angebote nur in wenigen Punkten mir nicht passen – das führt dann zur Qual der Wahl :-)
        Wünsche ein schönes Wochenende.
        Viktor

  2. Moin Jasmina,

    also perfekt wäre wohl zu schön & utopisch. Vor allem perfekt wofür? Einen Blog, einer statischen Themenseite, etc.?

    Wir haben einige kostenpflichtige Anbieter so gut wie durch und wirklich zufrieden war ich bisher nur mit dem Genesis-Framework … und so sind wir mittlerweile soweit, dass wir unsere eigenen Themes schreiben oder kostenpflichtige in die Richtung modifizieren wie wir es haben wollen…

    : )

    1. Hi Lars,

      natürlich, ein „perfektes“ Theme für alle möglichen Anliegen, das wäre in jedem Fall utopisch (sollte auch so nicht gemeint sein). Das Genesis-Framework habe ich, ehrlich gesagt, noch nie ausprobiert. Vielleicht wäre es doch mal einen Blick wert? (Michael setzt es ja auch auf einigen Webprojekten ein..)

  3. Ich persönlich benötige gar nicht so viel Funktionalität im Backend. Mir ist es sogar lieber, wenn solche Sachen als Plugin angeboten werden und man sie hinterher direkt wieder abschalten kann. Meist soll ja doch nur die Konfiguration besser abgebildet werden.

    Ich selbst bin nicht auf der Suche nach dem perfekten Theme. Wenn ich ein neues Design brauche, findet sich – wie Du schon beschrieben hast – recht schnell etwas passendes. Wenn es dann an’s Testen geht, zeigen sich aber meist die ersten Mängel.

    Es ist manchmal auch ein Nachteil, wenn man eines der sogenannten Premium-Themes einsetzt. Der Code wird ja nur von einer kleinen Gruppe von Nutzern eingesehen. Hier sollten die freien Themes eigentlich ihre Stärke ausspielen können …

    1. Ja, das ist genau das Problem. Viele Themes sehen auf den ersten und zweiten (und auch dritten Blick) echt gut aus. Doch häufig passiert es dann, dass man trotz vorab Info in der Theme-Dokumentation nach Kauf und Einsatz auf einer Website dann doch enttäuscht ist. Das hatte ich nun schon ein paar Mal. Da funktionierte dies nicht und das nicht und schon waren die eigentlichen Gründe, weswegen ich mir das Theme zugelegt habe, dahin.

      Das sehe ich auch noch als großen Minus-Punkt der Premium Themes – bzw. ist das verbesserungswürdig. Wie auch immer, sollte auch da ein Blick in den Code möglich sein, bevor man das Theme kauft.

      VG
      Jasmina

  4. Sicher gibt es für jeden das perfekte Theme, keine Frage!

    Es gibt sehr viele gute, kostenlose und kostenpflichtige, für mich und meine Kunden ist jedoch jedes fertige Theme ein Kompromiss.

    Da jeder andere Anforderungen und Wünsche an ein Theme hat, kann das perfekte Theme nur ein individuell erstelltes Theme sein.

    Ansonsten kann ich nur @H.-Peter Pfeufer (erster Kommentar) beipflichten.

  5. Hallo Jasmina,

    vor dem Problem, das richtige Theme zu finden, steht jeder WordPress Nutzer einmal (oder mehrmals). Bei der Suche, egal ob kostenlos oder kostenpflichtig, hat man immer irgend welche Punkte, die man bemängelt und das macht die Suche eben so schwer.

    Aus diesem Grund haben wir auch nach langem hin und her auf eine Eigenentwicklung gesetzt. Natürlich mag dieses Theme in einigen Augen nicht perfekt sein oder wirken, aber letztendlich haben wir dies für unsere Bedürfnisse zugeschnitten und kommen sehr gut damit klar. Anpassungen, sowie Veränderungen sind, wenn man sich damit auskennt, schnell vorgenommen.

    Wir haben bei unserem Theme in erster Linie auf überflüssige Performance Killer verzichtet und verwenden keine Widgets oder überladene Scripte. Auch im Quelltext wurde alles sehr schlicht und übersichtlich gehalten (gerade auch im Bezug auf das OnPage SEO).

    Dieses Theme bieten wir sogar kostenlos für die Allgemeinheit zum Download an. Einzige Voraussetung ist, dass man sich etwas mit der Programmierung auskennen sollte, denn Änderungen gehen fast ausschließlich nur über den Quellcode (dafür aber mit hilfreichen Verweisen und Dokumentationen im Quellcode).

    Viele Grüße
    Dennis

  6. Ich muss auch sagen, dass die Funktionsvielfalt der Premiumthemes mich mittlerweile ziemlich nervt, denn meist habe ich für die meisten „Probleme“ und Anpassungen schon eigene Sachen geschrieben oder irgendwo gefunden und es ist dann doch bisweilen ziemlich Mühselig die Themeoptionen wieder aus dem Theme zu entfernen.

    Nichts gegen solche Themse, die sind toll und wirklich Gold wert für Leute, die sich mit WordPress, HTML, CSS und PHP nicht so auskennen, aber manchmal ist es wirklich schade, wenn ich ein tolles Design gefunden habe, in den Code schaue und gleich schon sehe, dass es länger dauert das Theme zu bereinigen als einfach die CSS zu nehmen und den Rest eben selbst zu machen.

    Vielleicht sollten in den genannten Thememarktplätzen mal beide Varianten verkauft werden. Ich bin mit dem Standard nicht nur zufrieden, sondern kaufe ihn lieber, weil ich damit weniger Arbeit habe.

  7. Hallo Jasmina,

    danke für diesen Artikel! Das perfekte Theme wird es wohl nicht wirklich geben, da wahrscheinlich jeder Blogger etc. andere Ansichten darüber hat.

    Ich war lange auf der Suche nach einem Theme, das folgende Bedingungen aufweisen mußte:

    1. Es sollte dunkel, möglichst schwarz sein.
    2. Die Konfiguration sollte so einfach wie möglich sein. (schwer!)
    3. Es sollte eine eigene Menüführung oder so haben.
    4. Es soll sich einfach an meine Bedingungen anpassen lassen.
    5. Die Widgets müßen frei konfigurierbar sein.
    6. Da mein Blog privat ist und ich damit kein Geld verdiene sollte es kostenlos sein.

    Ich habe da ziemlich viele verschiedene Themes versuch, recht zufrieden war ich eigentlich mit keinem. Dann kam mir „Calotropis von itx“ in die Finger und siehe da, ich hatte das für mich perfekte Theme gefunden! Es erfüllt tatsächlich alle von mir gestellten Forderungen, wobei man es auch so konfigurieren kann, daß man es nicht mehr als „Calotropis“ erkennen kann.

    Ich verwende das Theme nun seit etwas über einem Jahr und werde wohl auch dabei bleiben, da es sich wirklich sehr einfach an meine Bedingungen hat anpassen lassen und ich nicht nochmal von vorne anfangen will mit der Konfiguration.

    Bei einigen Blogs frage ich mich eh immer wieder, warum die eigentlich ein fremdes (zum Teil auch kostenpflichtiges) Theme verwenden. Die sind manchmal dermaßen verkonfiguriert, daß sie aussehen wie das original WordPress-Theme. Da bin ich schon des öfteren am Überlegen, ob der Blogger ’ne Schraube locker hat oder einfach zu viel Geld in der Tasche.

    @H.-Peter:

    Du hast es gut, ich könnte mir kein eigenes Theme schreiben! Mir hat schon das Chaos mit meiner eigenen HTML-Site genügt. Wobei dein eigens Theme ja auch schön dunkel ist, vor allem der Hintergrund mit der Holzmaserung gefällt mir sehr gut! ;-)

    Was die Qualität des Codes von „Calotropis“ angeht kann ich so nicht viel sagen, dazu sind meine PHP-Kenntnisse nicht ausreichend. Allerdings habe ich es trotzdem geschafft, daran einige Änderungen vorzunehmen, damit ich dafür kein zusätzliches Plugin verwenden muß! Die größte (und die einzig mir bekannte) Sicherheitslücke in „Calotropis“ war übrigens das Ding mit dem Thimthumb-Script, allerdings wird dieses seit Version 1.4 im Theme nicht mehr verwendet! ;-)

    @lars:

    Eine statische Site würde ich nie über ein CMS realisieren, das geht über einfaches HTML genauso gut. Die kann man dann auch wirklich nach seinem eigenen Befinden aufbauen und ist nicht an andere gebunden.

    @realloc:

    Das mit den vielen Funktionen und den Plugins ist so eine Geschichte für sich, entweder ist das Theme aufgeblasen bis zum geht nicht mehr oder man braucht eine Menge Plugins, was wiederum den Blog verlangsamt. Hat wohl beides seine Vor- und Nachteile.

    Einige Plugins konnte ich so nach und nach ersetzen, zum Beispiel diese ganzen Buttons für Twitter und Co. durch das entsprechende Plugin von H.-Peter. ;-)

    Einige andere Plugins habe ich nun auch durch die Funktionen von WP-Jetpack ersetzt, was meinen Blog ebenfalls wieder etwas beschleunigte. Da bin ich immer wieder auf der Suche nach solchen Erweiterungen, da zu viele Plugins auch gar nicht mehr weiter entwickelt werden. Das ist natürlich für die Sicherheit des Blogs nicht gerade optimal…

    Grüße nun aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

    Mike, TmoWizard

  8. Hi,

    das Theme sieht sehr vielversprechend aus. Ich schöpfe meist aus dem Portfolio von elegantthemes, aber wie ihr schon richtig sagt: Manches wirkt dann oftmals doch nicht ganz so schick wie in der Produktpräsentation. Momentan habe ich zwar keinen Bedarf, aber das Qreator macht echt nen super Eindruck.
    Wie einfach es dann wirklich ist, sein „eigenes“ Layout damit umzusetzen, das erfährt man wohl nur, wenn man es selber testet.

    Grüße
    Carsten

  9. · simple Layout-Anpassung via Drag & Drop inkl. einfacher Änderungen von Breiten und Höhen
    · einfache Anpassung von Text-Attributen (Größe, Font-Family, Farbe, Hover & Co.)
    · einfaches Stylen von Posts und Pages via Drag & Drop (Anordnung von Elementen)
    · einfaches Einfügen und Stylen von Slidern (siehe Qreator WP Theme)
    · variable / individuelle (globale) Farb-Styles
    · globale Anpassungen von Bildern (Rahmen, Schatten, Border & Co.)
    · umfangreiche Shortcodes (Tabs, Columns, Buttons, Boxen & Co. – auch hier geht Qreator mit gutem Beispiel voran)
    · integrierte Formularerstellung (Kontakt etc.)

    Aber wir reden noch von einem Theme, und nicht von einem Malkasten, oder? ;)

    Ganz im Ernst, die eierlegende Wollmilchsau unter den Themes kann und sollte es meiner Meinung nach aus einem einfachen Grund nicht geben: Wenn ein Theme komplett wysiwyg ist, gibt es eigentlich fast zwangsläufig einen unglaublichen overhead an Funktionen/Optionen, die bei einem Projekt dann gar nicht zum Einsatz kommen. Andrew Nacin hat dazu gerade einen interessanten Artikel aus Entwicklersicht geschrieben, in dem er aus der WordPress Philosophy zitiert:

    Every time you give a user an option, you are asking them to make a decision. When a user doesn’t care or understand the option this ultimately leads to frustration. As developers we sometimes feel that providing options for everything is a good thing, you can never have too many choices, right? Ultimately these choices end up being technical ones, choices that the average end user has no interest in. It’s our duty as developers to make smart design decisions and avoid putting the weight of technical choices on our end users.

    Oder kurz gesagt: Ein Theme ist dann gut, wenn es dem/der Anwender/in die meisten Entscheidungen durch intelligente Feature-Programmierung abnimmt.
    Ein „Kompromiss“ wären vielleicht Frameworks wie das Xtreme Theme (kein Link, weil der Kommentar sonst evtl. im Spam landet), die etliche schöne wysiwyg-Funktionen wie Widgets, Widget-Filter und Layout-Optionen mitbringen, letztere aber dann tatsächlich zu statischen Template-Dateien generieren.

    In diesem Sinne! :)

  10. Für mich ist das Thema „Theme“ auch nie abgeschlossen, weil ich zwar frisch im Code werkele, aber dafür Ewigkeiten an Zeit brauche.

    Ein Punkt fehlt hier und zwar die deutsche Sprachanpassung oder zumindest die Möglichkeit der Sprachanpassung.

    Dass ein Großteil der tollen Themes nur auf Englisch verfügbar ist, wäre kein soo großes Problem. Mittlerweile könnte ich die entsprechenden .mo- und .po-Dateien erstellen und kann auch für Rechtschreibsicherheit garantieren. Aber viele Themes haben gar keine Sprachdatei – also schreibt man in den php-Dateien rum, das dauert zu lang (Oder gibt es eine schlauere Lösung???).

    Super finde ich die Themes von http://www.elmastudio.de – responsiv, deutsche Sprache, Design, das mir meist sehr gut gefällt, und für kleines Geld oder gratis.

    Wichtig wäre mir in der Wunschliste zudem:
    – gut geeignet für „mobiles Bloggen“ per E-Mail z.B. auch ohne WP-App
    – Möglichkeit der Anzeigenplatzierung, also Plätze, die bei Bedarf belegt werden können, wo es aber auch nichts zerschießt, wenn keine Anzeige da ist.

    Wüsste jemand vielleicht ein Theme, das diese 3 Optionen kombiniert (also Sprachdatei, responsiv/für mobiles Bloggen, vorbereitet für Anzeigen)? :-)

  11. Ich weiß nicht, ich suche auch schon was länger. Da gefällt mir ein Theme, installiere es und merke, dass es gar keine Änderungen zulässt, oder keine Social Links hat etc. Die Plugin-Installation versuche ich nämlich zu minimieren. Ich versuche mal eure Vorschläge. Hoffentlich ist was für mich dabei.

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