Ein Gedicht an das Sommerloch

Der  Webmaster Friday rief in dieser Woche auf, ein Gedicht zum Sommerloch zu schreiben. „Dank sengender Sonne steigt die Zahl der Lese-Unwilligen steigt proportional zur Temperatur – da muss man zu ungeahnten Tricks greifen, um die Gunst der Leser durch kühle Worte zu erhaschen.“ (Webmaster Friday) Und so möchte auch ich mich daran beteiligen und ein (altbekanntes) Gedicht zum Sommerloch veröffentlichen. Viel Spaß :-)

Ein Gedicht an das Sommerloch – Jasmina Wolfgang von Tröte

Was trötet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist die Vuvuzela bevor Deutschland gewinnt.
WM und Sommer schlagen Alarm,
lähmen die User und halten sie warm.

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„Mein Blog, was birgst du so bang dein Gesicht?“
„Sieht Google Analytics die User denn nicht?
Nur wenige User surfen noch.
„Mein Blog, es ist das Sommerloch.“

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„Du lieber User, komm, surf bei mir!
Gar schöne Posts biet´ ich dir;
und manch kurze Tweets auch bei Twitter,
Tipps und Tricks und Gedankensplitter.

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„Mein Blog, mein Blog, und hörst du nicht,
was Google Analytics mir leise verspricht?“
„Sei ruhig, gedulde dich, mein Blog;
er geht vorbei, der Sommer-Schock.“

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„Willst, feiner User, du mit mir gehn?
„Meine Posts sind schön anzusehen.
Meine Posts sollen deine Quelle sein,
und wiegen und tanzen und singen dich ein.“

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„Mein Blog, mein Blog, und siehst du nicht dort
Analytics Einbruch am düstern Ort?“
„Mein User, mein User, ich seh es genau:
du gehst sonnenbaden mit Deiner Frau“.

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„Ich liebe dich, mich reizt dein schönes Geklicke,
und willst Du nicht lesen, so geb´ ich neue Ausblicke.“
„Mein Blog, mein Blog, jetzt erfasst´s wieder User!
und das Getummel wird immer konfuser!“

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Den Blogger freuts; er bloggt geschwind,
er riecht und spürt den kommenden Wind,
erreicht im Herbst das Ende des Sommers,
und somit das Ende des Blogger-Kummers.

Ein Gedicht an das Sommerloch
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Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

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