Die Berufshaftpflichtversicherung für Gründer & Selbständige – ein Muss?

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Ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen und damit langfristig erfolgreich zu sein, ist der Traum vieler. Die Anzahl der Gründungen stiegen bis zu diesem Jahr in Deutschland kontinuierlich und in starkem Maße. Doch Gründen bringt auch Risiken mit sich – gerade im Online-Bereich geht es hierbei oft um die Verletzung von Schutz-, Urheber- und Persönlichkeitsrechten und den daraus resultierenden Abmahnungen. Wie Dir als Gründer oder Selbständiger hier eine Berufshaftpflichtversicherung helfen kann, zeigt dieser Artikel.

Was ist eigentlich eine Berufshaftpflichtversicherung?

Grundlegend ist die Berufshaftpflichtversicherung eine Haftpflichtversicherung, die für bestimmte Berufe gilt. Meist sind dies Berufe, in denen beispielsweise  fehlerhafte Beratungen erfolgen können, die schließlich Vermögensschäden anrichten oder auch Berufe, in denen spezielle Risiken schlichtweg vorhanden sind. So gibt es beispielsweise schon lange spezielle Berufshaftpflichtversicherungen für Architekten, Steuerberater und auch Ingenieure. Relativ neu hinzugekommen sind die Berufshaftpflichtversicherungen für den IT- und Medienbereich.

Interessante Fakten zum Versicherungsstatus von Selbständigen

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Mögliche Schadensfälle, in denen Dir die Berufshaftpflichversicherung helfen kann

Die Schadensfälle, bei denen eine Berufshaftpflichtversicherung greifen kann, sind sehr vielfältig. Um einen Eindruck zu bekommen, hier ein paar Beispiele für den Online-Bereich.

Verlust von Daten bei einem Software-Update

Ein IT-Unternehmen führt bei einem Kunden ein Software-Update durch. Leider wurde vergessen, eine Sicherung zu erstellen und während der Aktualisierung werden versehentlich sämtliche Daten des Kunden gelöscht. Ein echtes Desaster, das zur Folge hat, dass alle Daten manuell rekonstruiert und wieder eingegeben werden müssen. Der geschätzte Schaden beläuft sich in diesem Beispiel auf 185.000 Euro. Mit einer Berufshaftpflichtversicherung übernimmt diese die Schadenskosten (ausgenommen der eventuellen Selbstbeteiligung).

Leistungen, die verzögert erbracht werden

Du als Einzelunternehmer wirst krank oder hast einen Unfall, der Dich einige Zeit außer Gefecht setzt. Den Vertrag mit Kunden B zur Erbringung von IT- oder Marketing-Dienstleistungen zu einem bestimmten Zeitpunkt kannst Du aufgrund von Krankheit nicht erfüllen und die Lieferung der Leistung verzögert sich. Kunde B verklagt Dich auf Schadensersatz. Mit einer Berufshaftpflichtversicherung übernimmt diese die Schadenskosten (ausgenommen der eventuellen Selbstbeteiligung).

Warum eine Berufshaftpflichtversicherung speziell für Gründer wichtig sein kann

Die Risiken einer Gründung sind meist so oder so schon nicht ganz gering. Immerhin geben viele dafür einen unbefristeten und gut bezahlten Job auf und geben sich oft erst einmal in eine „Unbekannte“, die erfolgreich oder eben auch nicht erfolgreich verlaufen kann.

Hinzu kommen die Risiken durch einen Vermögensschaden, Haftpflichtansprüche oder auch die Schäden durch die Verletzung von Rechten. Eine Abmahnung oder auch eine Klage kann da schnell ins Haus flattern und schon steht man als Gründer da und hat im schlimmsten Fall einen riesigen Berg von zusätzlichen Kosten und zusätzlichem Aufwand zu bewältigen.

Eine Berufshaftpflichtversicherung kann in genau solchen Fällen helfen und die Kostenlast stark minimieren, wodurch zeitgleich auch das gesamte unternehmerische Risiko gesenkt werden kann.

Die Hiscox Berufshaftpflichtversicherung

Hiscox versichert Unternehmen aus allen Branchen seit über 60 Jahren – mit Büros in München, Hamburg und Köln. Ein Angebotsbereich ist dabei auch die Berufshaftpflichtversicherung für Unternehmer und Gründer. Heute versteht sich Hiscox insbesondere als internationaler Spezialversicherer, der sehr spezielle berufliche und private Risiken abdeckt.

Unter anderem bietet das Unternehmen Hiscox auch eine Berufshaftpflichtversicherung für Grüner und Selbständige an. Mitversichert sind hier unter anderem auch:

  • vertragliche Haftpflichtansprüche
  • Verletzung von Schutz-, Urheber- und Persönlichkeitsrechten
  • Verletzung von Geheimhaltungspflichten
  • Vermögensdelikte (Diebstahl oder auch Betrug) von Seiten der Mitarbeiter
  • verzögerte Leistungserbringung

Damit gehen die Leistungen ein Stück weiter als die, die man von Standard-Berufshaftpflichtversicherungen so kennt und sind natürlich auch speziell auf den Bereich IT- und Online-Medien abgestimmt.

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Fazit – Die Berufshaftpflicht – ein Muss?

Wie man schon an den zwei Beispielen sehen kann, kann eine gute und spezielle Berufshaftpflichtversicherung im schlimmsten Fall des Falles viel finanziellen Aufwand von einem abwenden. Das sollte meiner Ansicht nach vor allem in den ersten Gründungsjahren eines Unternehmens wichtig sein, damit nicht „ein kleiner Fehler“ schließlich der Auslöser ist, um die Unternehmung nicht mehr weiterführen zu können.

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

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