Existenzgründung: Günstig zu Firmenlogo & CI mit Crowdsourcing

brandsupply

Wer sich als Einzelunternehmer, Freiberufler oder in Form einer GbR selbständig macht, muss besonders am Anfang darauf achten, dass sich bestimmte Kosten im Rahmen halten und das eingesetzte Eigenkapital möglichst clever und effektiv einzusetzen. Was jedoch so ziemlich jede Unternehmung benötigt, ist neben dem Firmennamen, ein akzeptables Logo – am besten samt Corporate Identity. Also eine „optische Identität“ des Unternehmens. Viele Dinge, die zu Beginn der Selbständigkeit anstehen, kann man kostensparend in Eigenregie übernehmen. Das Ein oder Andere kostet neben etwas „Hirnschmalz“ dann eben (Einarbeitungs)Zeit.

Man kann beispielsweise die Buchhaltung und die Umsatzsteuervoranmeldungen selbst übernehmen, die Webseite selbst programmieren oder mit einer Basis wie WordPress oder Joomla erstellen. Doch es gibt Dinge, die sollte man einfach einen Profi machen lassen, sofern man denn selbst keiner auf diesem Gebiet ist. Dazu gehört beispielsweise die Erstellung eines Logos und einer Corporate Identity für das neu gegründete Unternehmen. Wie man dennoch kostengünstig zu einem guten Logo und / oder einer CI kommt, soll der nachfolgende Artikel erläutern.

Individuelle Designs im Wettbewerb erstellen lassen

Neben Plattformen, auf denen man Aufträge für relativ wenig Geld an meist unbekannte Personen weitergeben kann (machdudas oder fiverr) und deren Ergebnisse in qualitativer Hinsicht oft zu wünschen übrig lassen (was möchte man auch erwarten für so wenig finanziellen Einsatz..), gibt es auch Plattformen auf denen man in Form eines Wettbewerbs ein Logo erstellen lassen kann. Ein gutes Beispiel für solch eine Plattform ist u.a. brandsupply, ein Dienst, der nicht nur die Erstellung von Logos und CI ermöglicht, sondern auch eine Anlaufstelle für die Entwicklung von Briefpapier & Visitenkarten Design oder auch einem ganzen Website Design.

Wie funktioniert brandsupply?

Nun stellt sich sicher die Frage: Wie soll das funktionieren?

Vorerst ist natürlich eine Anmeldung auf der Plattform selbst notwendig. Im Anschluss kann ein sogenannter Wettbewerb gestartet werden. Darin wird das gewünschte Design-Projekt genauer beschrieben (Merke: Jeder Designer kann nur so gut und genau arbeiten, wie das Briefing ist!). Dann wird der Preis für das Projekt bestimmt. Man kann sich also mehr oder weniger aussuchen, wie viel man zu zahlen bereit ist. Das Projekt wird nachfolgend gestartet und tausenden Designern vorgestellt.

Brandsupply Prinzip

Designer, die den Preis und die gewünschte Leistung akzeptieren, können anschließend ein Design entwerfen und sich mit diesem auf das Design-Projekt bewerben. Der Initiator des Wettbewerbs wiederum kann Feedback dazu geben und mit den gewünschten Designern am Projekt zusammen arbeiten.

Am Ende wird das sogenannte Gewinner-Design ausgewählt. Das Preisgeld wird an den jeweiligen Designer ausgezahlt und der Wettbewerbs-Initiator erhält die Design-Dateien zur Verwendung.

Dieses Video zeigt recht einfach, welches Prinzip hinter den Design-Wettbewerben steckt

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
http://youtu.be/nSdy0Ej0Jh0

Fazit – kann sich die Logoerstellung mit brandsupply lohnen?

Bei brandsupply.de handelt es sich um eine typische Crowdsourcing-Plattform wie sie im Buche steht. Der Dienst von brandsupply wurde bereits von vielen namhaften Medien aufgegriffen und bewertet und konnte stets überzeugen. Möchte man die Möglichkeiten, die dieser Online Marktplatz anbietet nutzen, sollte man jedoch beachten und bedenken, dass es auch hier keine Top Designs zum Nulltarif gibt.

Den Designern steht es frei, sich für ein bestimmtes Design-Projekt zu interessieren. Und da auch Designer nicht nur von Luft und Liebe leben, muss der Aufwand in einer halbwegs akzeptablen Relation zum Preis stehen. Es ist zu bezweifeln, dass ein richtig toll gestaltetes Logo samt kompletter CI und vielleicht noch einem Visitenkarten-Design bereits für 50 Euro zu haben sind.

Um ein Projekt für Designer noch attraktiver zu gestalten, gibt es seit kurzem außerdem die sogenannten „garantierten Wettberwerbe“. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Wettbewerben gibt es bei diesen in jedem Fall immer einen „Gewinner“ =Designer, der das Projekt gewinnt und damit auch die Prämie auf dieses Projekt erhält.

Auf der anderen Seite hat man als Auftraggeber den Vorteil, sich von einigen Designern einen ersten Eindruck zu verschaffen. Es ist wie so oft, dass die Chemie eben auch stimmen muss. Jeder Designer hat eine eigene „Handschrift“ und auch jeder Auftraggeber eine eigene „Vision“. Das sollte in irgendeiner Form zusammen passen. Und über den Marktplatz kann man einige Design-Vorschläge ansehen, ohne dass man unzählige Designer anschreiben und briefen muss.

 

 

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Jasmina

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

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