Job-Lust statt Job-Frust – Tipps für einen ausgeglichenen Arbeitsalltag

Zugegeben, es ist schon etwas ganz anderes, ob man täglich zur Arbeit in ein Büro läuft oder fährt oder sich nach dem Aufstehen und Frühstücken direkt in das eigene Home Office setzt und dort den Tag über mehr oder weniger mit sich allein verbringt. Viele Selbständige, die vor der Unternehmensgründung in einem Angestelltenverhältnis gearbeitet haben, können das sehr wahrscheinlich bestätigen. Auch wenn ich persönlich die Ruhe ohne Kollegen, Telefonate und Gespräche anderer sehr genieße und mich damit gut auf das Wesentliche meiner Arbeit konzentrieren kann, fehlt es einem dann doch manchmal. Der ein oder andere Plausch mit Kollegen, der Zigarettenpausen-Small-Talk vor der Tür oder ein gemeinsames Mittagessen.

Welche Methoden für einen lockeren und ausgeglicheneren Arbeitsalltag sorgen können, ist übrigens Thema der Blogparade „Job-Lust statt Job-Frust“ von Philipp Roeder, welche noch bis zum 10. Juli 2012 läuft.

Kommunikation macht zufrieden

Meines Erachtens braucht der Mensch Kommunikation und Austausch – sicher nicht permanent, aber in guten Portionen. Die Kommunikation über Banalitäten oder wichtige Dinge bedeutet „Teilhabe“ und diese macht uns zufrieden und glücklich. Ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation ist außerdem Humor. Aber wie stellt man das als Selbständiger im Home Office an?

Methoden für einen ausgeglichenen Arbeitsalltag

Telefonate

Ich zähle mich eigentlich nicht zu jenen, die viel und gern telefonieren. Doch ist auch Telefonieren eine gute Form der Kommunikation – insbesondere mit Personen, die nicht in der Nähe wohnen und mit denen Kommunikation Spaß macht, weil man ähnliche Meinungen vertritt oder einen ähnlichen Humor pflegt. Das ein oder andere Telefonat mit jemandem, den man schätzt kann Ärger, Sorgen oder auch schlechte Stimmung schnell vergessen machen.

Pausen mit Freunden, Familie, Bekannten verbringen

Mehrmals schon habe ich dazu geraten, sich als Selbständiger einen möglichsten festen täglichen Arbeitsplan zu erstellen, der feste Arbeitszeiten ebenso enthält wie geregelte Pausen. So profan es klingen mag, diese Struktur ist wichtig, um sich dauerhaft nicht zu übernehmen.

Wichtig ist jedoch auch, die Pausen nicht zu nutzen, um ausschließlich wichtige private Angelegenheiten zu klären oder zu erledigen, sondern um sich tatsächlich ein wenig zu erholen.

Eine gute Methode, um sich aus dem alltäglichen Konstrukt von To-Do-Listen und Verpflichtungen für kurze Zeit herauszunehmen, ist beispielsweise die Mittagspausen mit Freunden, Familie oder Bekannten zu verbringen – beispielsweise gemeinsam durch den Park zu schlendern oder etwas essen zu gehen.

Pausen außerhalb des Home Office verbringen

Sind Freunde, Familie oder Bekannte gerade nicht „verfügbar“, ist der Erholungswert eine Pause im Freien trotzdem wesentlich höher, als diese weiterhin vor dem PC bzw. im Home Office zu verbringen.

Da meine Hündin so oder so täglich mehrmals raus muss, nutze ich meine Mittagspause eigentlich immer für eine große Gassi-Runde im Wald, an Feldern oder im Park. Ich gehe mit ihr ganz bewusst nicht nur um den Block, da sie den Auslauf einerseits benötigt und das Stadtgeschehen weiteren Stress für mich bedeutet.

In der Natur hat man direkt einen anderen Blick, kann weiter sehen, frische Luft atmen und trifft ab und an andere Menschen, mit denen man einen kurzen Plausch halten kann. Alles recht profane Dinge, die jedoch für eine Menge Erholung sorgen.

Kleine Freuden

Ebenfalls auflockernd wirken auf mich kleine Freuden im Alltag. Das kann ein richtig leckeres Essen sein oder etwas anderes, das ich mir mal gönne und worüber ich mich sehr freue – beispielsweise ein neues Buch, die Buchung einer Reise oder neues Gegenstände für mein Home Office oder meine Wohnung.

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Jasmina

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

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