Starter-Tipps für ein besseres Google-Ranking

SEO Suchergebnisse Google

Man nennt es SEO oder auch Suchmaschinenoptimierung. Dahinter verbirgt sich aber generell der Wunsch eines jeden Webseitenbetreiber oder Shopbetreiber vor allem in den Suchergebnissen bei Google zu einem bzw. mehreren häufig gesuchten Begriffen möglichst weit oben aufzutauchen. Denn wer „oben“ auftaucht, wird von den Suchenden auch häufiger besucht. Webseitenbetreiber oder Shopbetreiber, die ihr Google Ranking verbessern wollen, aber dabei auf externe Hilfe und damit Kosten verzichten möchten oder müssen, können bereits von Anfang an einiges in Eigenleistung tun. Das kostet „lediglich“ Zeit und Grips. Hilfreiche Starter-Tipps liefert dieser Artikel. 

Grundlagen der Google-Optimierung für Einsteiger

1. Domain und Domainname

Eine jede Webseite oder jeder Shop „beginnt“ mit dem Namen und damit auch der Domain. Theoretisch sind einem hier kaum Grenzen gesetzt. Praktisch jedoch können einige Dinge beachtet werden, die später in Sachen Suchmaschinenoptimierung behilflich sein können. Abgesehen davon, dass kürzere Domainnamen für Nutzer schlichtweg einfacher merkbar sind – google.de oder ebay.de sind nun mal schneller gemerkt und getippt als schuhshopmeierausfrankfurtammain.de* (*fikitver Name).

Ob Fantasiebegriff oder „konkreter Name“ bei der Domainsuche sollten im Voraus neben der Länge des Namen ein paar weitere Dinge beachtet werden. Dazu zählen:

  • Das Alter der Domain
  • wesentliches Keyword im Domainnamen
  • Domain-Historie

Für sich gesehen, sind diese Faktoren vielleicht nicht sonderlich schwerwiegend, wenn es um die Bewertung eines möglichen zukünftigen Google-Rankings geht. In Summe jedoch können Sie irgendwann den feinen Unterschied ausmachen.

Generell sagt man, dass Domains, die bereits mehrere Jahre existieren und keine Abstrafungen hinter sich haben, bei Google etwas mehr Vertrauen genießen als völlig neue und damit junge Domains.

Doch bei älteren Domains, die man bspw. aus Börsen oder von Personen und Unternehmen aufkauft, sollte ein wenig darauf geachtet werden, welche Historie die Domain mit sich bringt – Wurde die Domain schon mal abgestraft? Wer waren vorherige Inhaber?

Bezüglich des Domainnamens macht es sich dann außerdem immer ganz gut, wenn ein wesentliches Keyword im Namen enthalten ist – einerseits für das Ranking zum Begriff an sich und andererseits für die Hervorhebung des Suchergebnisses in Fettschrift, sofern ein Nutzer nach diesem sucht. Das kann bei einem Online Shop bspw. der Begriff „shop“ sein oder auch der Begriff „möbel/moebel“, wenn er inhaltlich wesentlich ist.

2. Title Tag, Meta Description, Meta Keywords, Überschriften

Faktoren wir den Meta Angaben wird mittlerweile nach mehreren Google Updates aus den letzten Jahren auch nicht mehr die Wichtigkeit zugesprochen wie es früher einmal der Fall war.

Dennoch ist es sinnvoll, diese Daten je Unterseite sinnvoll anzugeben. Optimalerweise enthalten diese Angaben auch immer das jeweils wichtigste Keyword der Unterseite / Seite, sodass nicht nur Google die Angaben in einen inhaltlichen Kontext setzen kann, sondern auch Nutzer bereits auf den Google Suchergebnisseiten besser über das informiert werden, was sie auf dieser Seite / Unterseite erwartet.

  • Title Tag
  • Meta Description
  • Meta Keywords

SEO Suchergebnisse Google

3. Inhalte bzw. Texte – Überschriften und Aufzählungen

Ein Hauptaugenmerk von Google liegt seit einiger Zeit auf dem Thema „Content“, was bedeutet, dass insbesondere Texte, Bilder und weitere Inhalte auf einer Webseite bewertet werden.

Aus Google-Sicht ist es wichtig, dass Nutzer, die eine Suchanfrage stellen, besonders hilfreiche und gute Inhalte finden. Diese versucht Google ausfindig zu machen und den Suchenden bereitzustellen.

Was hilfreich ist, wird von Nutzern gern gelesen, gesehen, genutzt und verlinkt. Deswegen ist es in den letzten Jahren umso wichtiger geworden, als Webseiten- oder Shopbetreiber gute, hilfreiche und wirklich informative Inhalte für Suchende / Nutzer zu erstellen.

Um solche Inhalte zu erstellen, sind vor allem Sprache und Struktur wichtig. Was die Struktur betrifft, bietet Google hier einen gewissen Rahmen, mit dessen Hilfe texten gut strukturiert werden können. Das betrifft unter anderem die Nutzung von H1-H6 Überschriften, Aufzählungen und Nummerierungen.

Als Beispiel soll eine Futtersorte für Tiere in einer Produktbeschreibung in dieser Form erfolgen. Dazu eignet sich beispielsweise folgende Nutzung von Überschriften und Aufzählungen, wobei die H1- und die H2-Überschrift nur ei Mal je Unterseite vorkommen sollten.

<h1>Produktname</h1>>

Text

<h2>Produktbeschreibung zu xy</h2>

Text

<h3>Für diese Tiere eignet sich xyy</h3>

Text

<h3>Zusammenfassende Eigenschaften von xy</h3>

Aufzählung mit Nummerierung – „ol“ steht für „ordered list“ und erstellt eine Nummerierung
<ol>
<li>abc</li>
<li>def</li>
<li>ghi</li>
</ol>

<h4>Inhaltstoffe von xy</h4>

Aufzählung mit eine Aufzählungsliste – „ul“ steht für „unordered list“ und erstellt eine einfache „Strichliste“

<ul>
<li>1</li>
<li>2</li>
<li>3</li>
</ul>

4. URLs & internet Links

Weiterhin wesentlich ist, dass die URL-Struktur von Vornherein gut durchdacht ist und umgesetzt wird. Jede spätere Änderungen bringt häufig einen ganzen Haufen mit sich, wobei bspw. alte Links zu neuen Links zugeordnet und per 301 auf die neuen Links geleitet werden müssen, sodass Nutzer, die aus Suchergebnissen kommen, nicht permanent auf einer 404 Fehlerseite landen und auch die Anzahl der Crawling-Fehler in den Google Webmaster Tools nicht einen rasanten Ausschlag nach oben erfährt.

Bei der Struktur der URLs kommte es vorrangig darauf an, wie die Seite generell strukturiert ist. Wichtig ist, nicht irgendwelche Hyroglyphen für URLs zu verwenden, sondern möglichst „sprechende URLs“ zu verwenden.

Im Fall dieses Artikels lautet die URL bspw.  https://www.onlinelupe.de/online-marketing/starter-tipps-google-ranking/

Man kann praktisch aus der URL lesen, von welcher Domain der Artikel stammt, in welcher Kategorie er eingeordnet ist (Online Marketing) und grob erfahren, worum es geht (Starter Tipps Google Ranking).

Optimal ist, wenn sich mindestens ein wesentliches Keyword in der URL wiederfindet und die URL möglichst kurz ist.

Relevant ist außerdem, wenn die Inhalte / Unterseiten einer Webseite auch untereinander sinnvoll verlinkt sind. Das kann beispielsweise über die Verlinkung wichtiger Keywords von Unterseite A auf Unterseite B erfolgen, aber auch über sogenannte „Breadcrumbs“, die zudem der Nutzerorientierung dienen oder auch Tags bzw. Schlagwörter, sowie „ähnlichen Artikeln“/ Cross-Selling.

5. Verlinkungen von außen / Backlinks

Neben den vielen Dingen, die man auf der Webseite direkt für ein besseres Google Ranking tun kann, gibt es noch die Seite der Verlinkungen von außen, auch Backlinks genannt.

Backlinks sind Verlinkungen, die von anderen Webseiten auf die eigene Webseite führen. Diese anderen Webseiten können aus den verschiedensten Bereichen kommen. Dazu zählen unter anderem:

  • Private Webseiten und Blogs
  • Verzeichnisse (Webkataloge, Branchenverzeichnisse etc.)
  • Social Bookmarking Plattformen
  • Social Media Plattformen (Facebook, Twitter, Youtube, Pinteres, Xing…)
  • Pressemitteilungsportale

Doch Backlink ist nicht gleich Backlink und so ist es wahrscheinlich nachvollziehbar, dass Google einen Backlink aus einem Blog-Artikel von der Seite XY, die ein hohes Vertrauen bei Google genießt, mehr Wert ist als ein selbst setzbarer Link aus einer Social Bookmarking Plattform.

Es zählt also nicht nur Quantität, sondern eben auch Qualität. Insbesondere nach den letzten Google Updates aus 2012 und 2013.

Kurzum bedeutet das aber auch, dass ein Backlink nicht nur „etwas gut“ oder „sehr gut“ sein kann. Er kann einer Webseite durchaus auch schaden, weswegen es immer wichtiger wird, Links von Webseiten nicht erst dann zu bewerten, wenn sie gesetzt sind, sondern dies bereits vorher zu tun.

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Jasmina

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

3 Kommentare

  1. Danke für die tollen Tipps. Eine bereits genutzt alte Domain macht am meisten Sinn. Es dauert aber, bis man etwas Adäquates gefunden hat. Die Devise lautet „Abwarten und Tee trinken“ oder selbst registrieren und in SEO investieren. ;-)

  2. Ein wichtiger Faktor ist auch die Ladegeschwindigkeit der Seite. Nicht nur in Sachen Ranking, sondern auch beim Traffic. Ungefähr 40% der Nutzer verlassen eine Seite schon bevor sie geladen ist, wenn der Ladevorgang länger als 3 Sekunden dauert.

    Ich würde für den Anfang das Plugin W3 Total Cache in Kombination mit Pagespeed Insights von Google empfehlen.

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