5 Linkaufbau-Tipps für Online Shops

Linkaufbau

Die Offpage-Optimierung (also der Linkaufbau für eine Webseite bzw. einen Shop) ist eines der beiden großen Teilgebiete der Suchmaschinenoptimierung. Die stete Verbesserung von Onpage- und Offpage-Faktoren einer Webseite sollen schließlich zu einem besseren Ranking einer Webseite zu einem bestimmten Keyword führen. Während die Onpage Optimierung vom Webseiten- bzw. Shopbetreiber selbst- und eigenständig und im Grunde ohne „große Zauberei“ direkt auf der (Unter)Seite betrieben werden kann, stehen viele SEO-Laien beim Thema Linkaufbau eher vor einem großen Fragezeichen. Dieser Artikel soll SEO-Einsteigern und –Selbermachern 10 einfache Tipps für die ersten Schritte im Linkaufbau mitgeben.

1. Natürlich muss es sein

Oberste Priorität im Linkaufbau sollte die „Natürlichkeit“ der zukünftigen Links haben. Darunter versteht man in erster Linie: selbstgesetzte Links mit variierenden Titeln und Texten, mit und ohne nofollow-Attribut und von verschiedenen thematisch relevanten Webseiten mit unterschiedlichem Trust und PageRank. Auf massenhaft gekaufte Links, womöglich noch aus anderen Ländern und mit den immer wiederkehrend gleichen Texten sollte definitiv verzichtet werden. Ob man wirklich Backlinks kaufen sollte? Dazu gibt es ein klares Statement: Bei Google ist dies unerwünscht. Jedoch existieren Optionen, die einen Kauf von Links auf eher unauffällige Art und Weise ermöglichen und zu hochwertigen Links führen können.

2. Linklisten und Spam

Ebenfalls nicht wirklich beliebt macht man sich ausschließlich mit Links aus sogenannten Linklisten, sowie „Spam-Links“. Einen Link in einer Linkliste zu ergattern ist nicht schwer und das ist auch Suchmaschinen wie Google wohlbekannt. Gleiches gilt auch für Social Bookmarks, Webkataloge und Presseportale. Sie alle gehören zwar auch in ein Linkprofil, aber in Maßen.

Zum Linkaufbau auch genutzt werden können die Kommentarbereiche in Blogs. Doch auch hier sollte vollständig auf Automatismen und damit Blog-Kommentar-Spam verzichtet werden. Optimal ist es, sich einige themenrelevante Blogs herauszusuchen und dort gezielt und mit Know How bestimmte Artikel zu kommentieren.

3. einfacher Linktausch

Grundsätzlich ist zwar nichts gegen den Tausch von Links auszusetzen, so wie er früher sehr gern praktiziert wurde. Im Rahmen des Linkaufbaus bringt ein einfacher Linktausch jedoch keinen bis nur sehr wenig Einfluss. Überlegenswert sind hier beispielsweise Linktauschkooperationen im 3-Wege-System. Also nicht A<>B, sondern beispielsweise A>B, B>C, C>A.

4. Je schwieriger, umso besser

In der Regel gilt: je schwieriger ein Link zu bekommen ist, umso wertvoller ist er für eine Webseite. Man sollte dann und wann also den Aufwand für einen hochwertigen Gastartikel oder gut konstruiertes Content-Marketing nicht scheuen, denn hier sind häufig die besten und stärksten Links herauszuholen.

5. Planung

Weder ist es ratsam, sich nur einmal im Monat oder nur zu bestimmten Intervallen um den Linkaufbau zu kümmern. Natürlicher Linkaufbau folgt selten konstanten Regeln wie „10 neue Links im Monat“. Auch das weiß Google. Deswegen heißt es: variieren – von Woche zu Woche, von Monat zu Monat. Es darf auch gern Phasen geben, in denen keine neuen Links hinzukommen und dann wieder Phasen, in denen vermehrt Links aufgebaut werden. Wichtig ist nur, Kontinuität, aber keine offensichtliche Regelmäßigkeit entstehen zu lassen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, zu planen und mittel- und langfristig Ziele, sowie dazugehörige Maßnahmen zu kreieren.

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Jasmina

Wer schreibt hier? Jasmina

Hi! Ich bin Jasmina, die Autorin von onlinelupe.de. Seit 2010 schreibe ich hier über digitales Arbeiten und Selbständigkeit im Internet.

4 Kommentare

  1. Die Links die man beim Linktausch angeboten bekommt sind in der Regel fast immer unbrauchbar, weil dort schon zig ausgehende Links vorhanden sind. Mit guten Beiträgen auf interessanten Portalen auf welchen man einen Expertenbericht schreibt, erreicht man deutlich mehr, weil man ja schon alleine durch den Bericht Aufmerksamkeit und möglicherweise auch Kunden bekommt.

  2. Wenn man den Linkaufbau selbst übernimmt, scheitern die meisten tatsächlich an Punkt 5. Kontinuität bleibt zu oft unbeachtet. Es werden hier und da mal ein paar Links gesetzt oder gekauft und die Erwartungi ist da, dass das ausreicht um auf Seite 1 zu kommen. Hier kann man SEO ganz gut mit Sport vergleichen, wenn man wirklich was erreichen will, muss man regelmäßig trainieren. Von 2 Besuchen im Fitnessstudio + nem Proteinshake hat noch niemand ein Sixpack bekommen.

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